Das 1n Geschaeftsmodell

Als Selbstständiger und Freiberufler sollte man die verschiedenen Geschäftsmodelle kennen, um die Entscheidung treffen zu können, welches der Modelle das richtige für einen ist.
Du als Selbstständige oder Selbstständiger nimmst ein Projekt oder einen Auftrag von einem Kunden an. Dies wird als das 1:1-Geschäftsmodell bezeichnet. Dabei führst du entweder eine handwerkliche Tätigkeit, eine Beratung oder eine andere Dienstleistung aus, für die du entsprechend bezahlt wirst.
Bei dem 1:n-Geschäftsmodell bietest du ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht nur einer Person, sondern mehreren Personen gleichzeitig an.
Welche Unterschiede die beiden Geschäftsmodelle mit sich bringen und wie du dein Online-Business verbessern kannst, möchten wir dir in den folgenden Abschnitten näher erläutern.

Was ist ein 1:1-Geschäftsmodell?

Bei einem 1:1-Geschäftsmodell stellt der Auftragnehmer, also du, dem Auftraggeber seine Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit zur Verfügung. In dem Fall arbeitest du für diesen einen Auftraggeber, für diesen Auftrag. Natürlich kannst du für mehrere Auftraggeber gleichzeitig arbeiten, allerdings eben nur stundenweise. So kannst du für den Auftraggeber A täglich 4 Stunden arbeiten, um dann nachmittags dich mit dem Projekt für den Kunden B für 3 Stunden zu beschäftigen.

Die Angabe 1:1 bezieht sich also auf die Anzahl deiner Kundenbeziehungen, das heißt, deine Arbeitskraft stellst du einem Kunden zur Verfügung. Bei dem 1:n Geschäftsmodell sieht das Ganze etwas anders aus. „n“ steht für die Anzahl der Kunden, also für mehrere.

Was ist ein 1:n-Geschäftsmodell?

Bei einem 1:n-Geschäftsmodell bringst du deine Arbeitszeit einmalig auf, aber für mehrere Kunden gleichzeitig. Und diese Kunden bezahlen dich entsprechend. Möglichkeiten eines 1:n-Geschäftsmodells kann beispielsweise ein eBook sein, das du verfasst. Du schreibst ein Buch und viele Kunden kaufen es. Das heißt, für deine Arbeit zahlen mehrere, während du bei dem 1:1-Geschäftsmodell nur Geld von einem Auftraggeber erhältst.

Durch das 1:n-Geschäftsmodell kannst du, wenn es hervorragend läuft, unbegrenzt verdienen. Allerdings ist es nicht unbedingt so einfach, eine solche Geschäftsidee zu finden, die sich mit wenig Arbeitsaufwand reich macht.

Es sind oftmals die virtuellen Projekte, die verkaufen

Vor allem im Internet ist es relativ einfach, ein 1:n-Geschäftsmodell zu „erfinden“ und umzusetzen. Es sind die virtuellen Produkte, die du über das Internet schnell und an einen großen Kundenkreis vermarkten kannst. Zu den virtuellen Produkten gehören beispielsweise:

  • eBooks
  • Videokurse
  • Onlineschulungen
  • Themes
  • Plugins

und einiges mehr. So kannst du wie schon beschrieben, ein eBook Tausenden von Lesern zur Verfügung stellen.

Auch Onlineshops bieten dir die Möglichkeit, 1:n-Beziehungen aufzubauen. Der Verkauf von physischen Gütern in Onlineshops können dir ebenfalls Einnahmen und Kunden einbringen.

Auch ein Blog kann ein 1:n-Geschäftsmodell sein

Du besitzt einen Blog? Dann blogge mehrmals in der Woche oder sogar täglich zu Themen, die dich interessieren, die die Leser interessieren. Durch deine Texte erreichst du Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Lesern, die deinen Blog verfolgen. Durch die Platzierung von Werbung oder Affiliate Marketing kannst du dir Einnahmequellen generieren, mit denen du über längere Zeit Umsätze generieren kannst.

Mit Handwerksberufen zum 1:n-Geschäftsmodell

Beim Lesen werden sich vielleicht manche gesagt haben: „Ja, online und als Dienstleister, da kann man das machen, aber als Handwerker?“ Du kannst auch mehr aus deinem Handwerker-Business herausholen. Wie? Ganz einfach. Du vermittelst dein Wissen online an andere weiter.

Als Gärtner kannst du zum Beispiel mit Videos zeigen, wie man einen Buchsbaum pflegt oder umtopft. Oder wie man einen schönen Vorgarten anlegen kann, oder wie der Salat oder die Tomaten im Garten die richtige Pflege erhalten. Es gibt auch in deinem Beruf Dinge, mit denen du die 1:n-Beziehung aufbauen kannst.

Als Koch hast du beispielsweise die Möglichkeit, entweder mit einem eigenen Blog oder mit Videos und Rezepten viele Leser in deinen Bann zu ziehen.

Und es gibt noch viele weitere Berufszweige, in denen ebenfalls das Wissen online weitergegeben werden kann.

Da alles online abläuft, platzierst du entsprechend Werbung, über die du deine Einnahmen generieren kannst.

Du siehst, mit dem entsprechenden Wissen ist es gar nicht so schwer, auch in seiner Berufsbranche eine Möglichkeit des 1:n-Geschäftsmodells zu finden. Mit diesem Geschäftsmodell ist es dir möglich, mehr zu verdienen, weil einfach mehr Kunden deine Idee gleichzeitig nutzen können.

Fazit: „Gut Ding braucht Weil“

Mit diesem Sprichwort ist alles gesagt. Du wirst es nicht innerhalb von wenigen Tagen schaffen, den großen Umsatz zu generieren. Bis du die ersten Erfolge mit dem Geschäftsmodell erzielen wirst, wird einiges an Zeit ins Land ziehen. Vor allem musst du erst einmal etwas leisten, Zeit investieren, um die Basis deines Geschäftsmodells zu schaffen.

Das 1:n-Geschäftsmodell: Wie du mehr aus dem Online-Business herausholst
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