Jeder, der ein eigenes Online-Business betreibt, braucht einen Internet-Zugang. Die zeitnahe Reaktion auf Kundenanfragen oder auf Nachrichten in den sozialen Medien wird immer bedeutsamer. Seit Google 2016 angekündigt hat, dass der sogenannte Mobile Index inzwischen den Desktop Index als Ranking-Faktor abgelöst hat, ist die mobile Erreichbarkeit signifikant in ihrer Bedeutung gestiegen. Das stellt Geschäftstreibende wie Endnutzer vor einige Herausforderungen.

Mobil First ist das Motto, das den Trend aufgreift, dass immer mehr User ihre Webinhalte über das Smartphone von unterwegs abrufen. Wer heute sein Business erfolgreich ins Netz bringen will, muss die Nutzung seiner Inhalte in der mobilen Version sicherstellen.

Ohne mobile Datennutzung läuft im modernen Business nichts mehr.

Smartphones first

Der Mobile-First-Trend ist dabei mehr als ein Smartphone-Index zu verstehen. Es geht in erster Linie um die Optimierung aller Webinhalte für die Nutzung auf dem Smartphone. Eine Prognose des VPRT (Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.) bestätigt den Trend zu einer weiter steigenden mobilen Internetnutzung. Demnach nutzen mehr als drei Viertel aller Deutschen das Smartphone zum Surfen im Netz. Im Vergleich zu anderen Mobiltelefonen nimmt die Smartphone-Nutzung ganze 77 Prozent in diesem Segment ein.

Die deutsche Bevölkerung geht laut des Marktforschungsinstituts TNS Infratest immer häufiger per Smartphone ins Internet. Insgesamt nutzten im Jahr 2015 schon 38 Prozent diesen Zugang, im Vergleich sind es 49 Prozent aller Befragten, die über den PC oder das Notebook surfen. Je jünger die User, desto größer ist der Anteil der mobilen Internetnutzung.

Mit dem richtigen Tarif besser surfen

Bei diesem Umstand ist vor allem wichtig, dass das eigene Handy auch immer einen guten, also schnellen und stabilen W-Lan-Empfang hat. Jeder Handybesitzer nutzt seine Mobilfunkanbindung für eine große Bandbreite an Anwendungen: Die Abwicklung des eigenen E-Mail-Vekehrs, zur Recherche von bestimmten Themen oder Suchbegriffen, zur Inspiration – immer mehr Menschen verwenden beispielsweise lange Wartezeiten dafür.

Was sollten gute Handytarif Angebote von Mobilfunkanbietern also leisten? Die Anbieter überbieten sich regelmäßig mit neuen Tarifen und den neuesten Handymodellen, die im Tarif miteingebunden sind. Die Geschwindigkeit, eine möglichst große Bandbreite und All-Net-Flatrates, mit denen der Nutzer in alle angebotenen Mobilnetze telefonieren kann, sind hier die wichtigsten Stichworte. Für alle, die über das Internet ihr Business betreiben, lohnt sich ein möglichst großes Gigabyte-Paket im Monat. Schnell kann der gebuchte 1,5-GB-Tarif zu eng werden und zusätzlich verbrauchtes Volumen wird teuer abgerechnet. Ein Tarif mit beispielsweise fünf Gigabyte ist dann komfortabler in der Nutzung.

Durch ein Smartphone entsteht eine andere Sicht auf die Umgebung. Das liegt vor allem am kleineren Display.

Den Online-Erfolg planen

Unbeschwertes Surfen auf der einen Seite – möglichst optimierte Online-Methoden auf der anderen Seite. Mit den richtigen Online-Marketing-Tools muss jeder Gründer umgehen lernen, um seine Reichweite im Internet zu erweitern. Für alle Webseiten-Betreiber bedeutet dieser Trend die direkte Aufforderung für eine optimale mobile Darstellung. Mobilfreundliche Webseiten sind bei einer mobilen Suche eindeutig bevorzugt. Die Web-Präsentation muss auf dem Handy genauso ansprechend sein wie auf einem Tablet.

Welche Dinge sind zu beachten, um eine mobile Performance zu gewährleisten?

  • Keine Flash-Anwendungen einbauen, auch wenn die mit Flash gebauten Effekte ganz toll wirken. Zum einen läuft Flash nicht auf den Apple-Geräten iPhone, iPad und iPod, zum anderen dauert diese Anwendung viel zu lange, bis sie aufgebaut ist.
  • Alle Fotos und Bilder sollten sich automatisiert an die Displaygröße des mobilen Endgerätes anpassen. Für eine möglichst kurze Ladezeit der Webinhalte dürfen die gewählten Grafiken eine bestimmte Größe nicht überschreiten.
  • Die Schrift der Webseite muss auch auf kleinen Smartphones noch gut lesbar sein und gleichzeitg auf Tablets und Desktop-PCs nicht zu riesig sein.
  • Auf eine smarte Navigation achten. Auf dem kleinen Handydisplay wirken verschachtelte Menüs oder komplizierte Dropdown-Listen nicht und schrecken den User eher ab. Ein einspaltiges Web-Layout bietet sich besonders gut für die Darstellung auf dem Smartphone an.
  • Bestimmte Effekte wie der Hoover-Effekt funktionieren auf kleinen Touchscreen-Geräten nicht – also besser draußen lassen. Auch schöner Schnickschnack wie Hintergrundmusik, Tunnelwebseiten oder Animationen sind für die mobile Nutzung viel zu umständlich und mit zu langen Ladezeiten verbunden.

Online gehen mit der eigenen Geschäftsidee leicht gemacht

Noch nie war es so einfach, eine eigene Webseite zu betreiben und zu erstellen. Dementsprechend hoch sind die Zahlen der derzeit angemeldeten Domains. Nach neuesten statistischen Erhebungen beläuft sich die Anzahl der allein auf .de-endenden Domains im November 2017 auf 16,26 Millionen. Zum Vergleich: 1996 waren es 46.398 registrierte Anmeldungen. Wohlgemerkt sind das nur Endungen mit .de, die anderen Endungen dürften insgesamt ähnlich riesige Mengen abbilden.

Wer sich mit auch mit seiner Domain im Netz präsentieren will, kann mit modernen CMS-Systemen – allen voran WordPress – seine Homepage inzwischen selber bauen. Heute braucht ein engagierter Neugründer keine IT-Kenntnisse mehr, um eine Webpräsenz anzubieten. Dank der äußerst nutzerfreundlichen Oberfläche und Logik von WordPress ist die Zugangsschwelle deutlich niedriger geworden.

Allerdings sollte man genügend technisches Verständnis mitbringen und die Bereitschaft, sich in das Content-Management-System einzuarbeiten. Die Auswahl der angebotenen Themes und Schriften ist riesig und kann schnell überfordern. Für einen einfachen Blog oder eine minimalistische vorgefertigte Webseite reicht das eigene Vermögen meist aus, spätestens bei eigenen kreativen Vorstellungen wird es enger.

Nicht alles alleine umsetzen

Von den Kosten des Internet-Hostings über die Installation des WordPress-Pakets bis zu den genutzten Fotos – die Realisierung einer eigenen Webpräsenz ist insgesamt sehr kostengünstig. Doch nicht alle Low-Budget-Versionen sehen am Ende gut aus und nicht alles, was alleine umgesetzt wird von der Geschäftsidee, wirkt im gewünschten Sinne. Es lohnt sich, in sinnvolle Hilfe zu investieren: Gute Webhosts bieten smarte Installationshilfen und Kunden-Service rund um die eigene Domain an. Damit wird der Einstieg erleichtert.

Ein kreativer Gründer oder Jungunternehmer muss nicht alles alleine können. Es gibt inzwischen etliche Anbieter im Netz, die behilflich sind bei der grafischen Umsetzung, dem Layout wie bei allen kleinen und größeren Stolperfallen, die ein Content-Management-System bei der Umsetzung liefert. Ein Grafikdesigner des Vertrauens ist eine kleine oder größere Investition immer wert. Für einen professionelles Erscheinungsbild seiner Website lohnt es sich, seine Zeit, Energie und etwas Geld zu investieren.

 

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Google Abstrafungen vermeiden: Webseiten für mobil optimieren
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