Wer schon einmal was vom „Corporate Blog“ gehört hat, der weiß wohl um dessen neue Trenderscheinung.
So wie es das Web 2.0, Social Media und Content Marketing waren, ist der Corporate Blog ein neuer Trend im Internetbusiness und nimmt nach einer starken Verbreitung in Amerika auch einen immer größer werdenden Stellenwert in Europa ein.

Dass es mit dieser- wie viele Experten sie nennen – „Wunderwaffe“ oder „Geheimwaffe“ den Unternehmen gelingt sich selber transparenter und seriöser zu präsentieren scheint nach Expertenmeinung sicher zu sein.

Viele Unternehmen müssen folgendes Problem nach einer gewissen Zeit feststellen: Erfolgreich am Markt platziert und eine solide Struktur im Unternehmen etabliert, sind alle Rollen im Unternehmen klar verteilt und damit soll dann versucht werden erfolgreich in die Zukunft zu blicken.

Dabei erscheint die Option eines „Corporate Bloggers“ für die Meisten immer noch als ein bisher unbekannter Weg, um sein Unternehmen mit Hilfe von Kommunikationsmitteln einfach nochmal zielgerechter auszurichten und somit erneut einen Antrieb im Unternehmen selbst zu erzeugen.

Was der Corporate Blog erzeugen kann:

„Warum einen Corporate Blogger einstellen, wenn doch eine Marketing- und Presseabteilung besteht?“ – Völlig legitim sich diese Frage zu stellen, angesichts der Kritik, was ein Blogger im Unternehmen verbessern kann.

Doch der scharfe Unterschied liegt genau darin!

Eine Veröffentlichung von Pressemitteilungen oder Marketingnews schafft bei vielen Lesern oft keinen Mehrwert und die Informationen können auch über viele andere Kanäle beschafft werden.

Corporate Blogs schaffen die einmalige Chance, einen „frischen Wind“ auf die Webseite und in das Unternehmen zu bringen.

Grundvoraussetzung dafür ist die Rekrutierung von frischen Bloggern, welche sich mit dem Unternehmen identifizieren und nicht über eine gewisse „Betriebsblindheit“ verfügen.

Die Unternehmensphilosophie verinnerlicht und bestens über die vom Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen informiert, schafft der Blogger sich als Allrounder und mit einer übergeordneten Sicht, selbst die Möglichkeit, den Blog-Lesern mit Texten über das eigene Unternehmen einen transparenten und ebenso glaubwürdigen Einblick über das Unternehmen zu verschaffen, was bei potenziellen und bestehenden Kunden gut ankommt.

Dadurch gelingt es die Kunden enger an das Unternehmen zu binden, da diese sich besser mit dem Unternehmen identifizieren können, begründet durch den tieferen Einblick und durch die ständigen Aktualisierungen über die Unternehmensverläufe.

Das Geheimnis liegt dabei in einem gesunden Maße „Infotainment“, Interesse wecken und belebend informieren aber sachlich und konkret bleiben um den eigenen Status zu wahren.

Dadurch können sich Unternehmen von starren Internetpräsentationen lösen.

Schaut man auf den Webseiten großer Unternehmen vorbei, erscheinen in der Regel nur Produktinformationen, die Unternehmensphilosophie und wenige andere Angaben.

Durch die informative Basis wird, wie auch bei Privatpersonen, eine positive Reputation geschaffen – ein immens wichtiger Faktor, wenn es um neue Geschäftskunden geht.

Eine differenzierte Betrachtung verweist aber auch auf Vorteile außerhalb des direkten Geschäftserfolges.

So wird nämlich auch die Rekrutierung junger Menschen durch den Corporate Blog vereinfacht, da der Blog ständig mit seinen informativen und spannenden Themen junge interessierte Leser animiert sich genauer über das Unternehmen zu informieren.

Dies führt zum einen dazu, dass unschlüssige Bewerber vorher genauer wissen, ob das Unternehmen den persönlichen Vorstellungen entspricht und von den Bewerbern werden wahrscheinlich jene besser im Bewerbungsverfahren abschließen, welche sich vorher über den Blogcontent bestmöglich informiert haben.

Zudem verbessern all diese Faktoren auch das Ranking bei Suchmaschinen und generieren dadurch mehr Traffic!

Communitys aus dem Corporate Blog schaffen

Ritter Sport macht es vor, denn auf der Seite des Schokoladenherstellers können Kunden ihre Meinungen sowie Verbesserungsvorschläge für neue Produktkreationen abgeben und haben schon öfters zu essenziellen Produktveränderungen beigetragen.

Durch die Möglichkeit der ernsthaften Kundeneinbindung interessieren sich noch mehr Besucher für die Webseite und die Produkte und tragen durch Empfehlungen über die sozialen Netzwerke als eine Art Verstärker bei und popularisieren das Unternehmen.

Fazit:

Ein weiterer Trend zum Erfolgsbeitrag schwappt wieder nach Europa über.

Zwar steckt dieser hier noch in den Kinderschuhen, aber verspricht große Wirkungen – sieht man sich die Erfolge in den USA an.

Es bleibt aber abzuwarten, wann sich der Corporate Blogger wirklich im europäischen Raum etabliert, doch hinsichtlich der großen Global Player scheint dies in absehbarer Zeit der Fall zu sein.

Mit besten Grüßen
Fabian Strohdiek
Content Manager Gründer.de

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