Corona-Prämie soll für Ausbildungsstellen sorgen.Quelle: industrieblick - stock.adobe.com

Mit der Corona-Prämie soll die Übernahme von Azubis für Betriebe reizvoller werden.

Aufgrund der Corona-Krise geht es momentan den meisten Betrieben in Deutschland besonders schlecht. Viele mussten bereits Insolvenz anmelden, wodurch mehrere tausend Lehrlinge bald ohne Ausbildungsplatz dastehen. Nun soll eine Corona-Prämie Betrieben helfen, trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage Azubis zu übernehmen und auszubilden.

Corona-Prämie als Zuschuss vom Staat

Aufgrund der Corona-Krise ging der Umsatz der meisten Unternehmen in Deutschland und auch weltweit rapide zurück. Denn viele Unternehmen und Startups sind auf Hilfspakete der Regierung angewiesen – einige mussten bereits Insolvenz anmelden. Durch die Schließung der Betriebe werden viele Auszubildende ihren Arbeitsplatz verlieren.

Damit diese unter der schlechten wirtschaftlichen Lage nicht leiden müssen, haben sich Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammengeschlossen und an Maßnahmen gearbeitet. Für diese hat die sogenannte Allianz für Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit beschlossen, eine staatliche Prämie zu gewährleisten. Diese bekommen dann die Betriebe, die Azubis einstellen und ausbilden. Zusätzlich soll auch die Beratung für Jugendliche und Betriebe noch stärker genutzt werden. Das Ziel ist damit einen Einbruch im Stellenmarkt zu verhindern. Diese Corona-Prämie für Betriebe ist zunächst bis zum Ende des Jahres befristet. Doch die genaue Höhe ist noch unklar, da die genauen Details zur Zeit innerhalb der Bundesregierung noch abgestimmt werden.

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Schlechte Ausgangslage auch schon vor Corona

Doch nicht nur aufgrund der Corona-Krise sieht der Lehrstellenmarkt momentan schlecht aus. Auch schon vor dem Ausbruch der Pandemie zeichnete sich die Situation problematisch ab. Nach dem Berufsbildungsbericht, den das BMBF vor kurzem veröffentlichte und der jährlich erscheint, boten die Betriebe bereits 2019 ungefähr 11.000 Lehrstellen weniger an als im Vorjahr. Ändert sich an diesen Entwicklungen nichts, wird bald der Fachkräftenachwuchs deutlich sinken. Dieses Problem wird nun durch die Corona-Krise noch verstärkt. „Gemeinsames Ziel muss es nun sein, einen Corona-Jahrgang junger Menschen ohne Berufsabschluss zu verhindern“, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban. Daher sollen Unternehmen nun Verantwortung übernehmen und auf eine Reduzierung der Ausbildungsstellen verzichten, auch und gerade besonders in Corona-Zeiten.

Deutsche Wirtschaft stark von Corona-Krise betroffen

Quelle: spiegel.de

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