Beratungszuschüsse können für Unternehmen in der Corona-Krise überlebenswichtig sein.Quelle: contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Bis zu 4.000 Euro Beratungszuschüsse stellt die Bundesregierung in der Corona-Krise für KMUs bereit.

Die Corona-Krise ist dafür verantwortlich, dass viele Unternehmen momentan in finanzieller Not sind. Sämtliche Umsätze brechen weg und die Liquidität ist gefährdet. Einige Unternehmen müssen sogar um ihre Existenz bangen. Deswegen greift die Bundesregierung Kleinunternehmen und Mittelständlern nun unter die Arme und stellt bis zu 4.000 Euro Beratungszuschüsse bereit. Professionelle Beratungen sollen damit den Unternehmern aus der Krise helfen.

Beratungszuschuss als Soforthilfe

Da besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sowie Freiberufler von dem Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft stark betroffen sind, reagiert die Bundesregierung nun mit einer Soforthilfe. Bis Ende 2020 sollen den Unternehmen und Selbstständigen externe Beratungen bis 4.000 Euro bezahlt werden ohne Eigenanteil. Diese Förderkonditionen für professionelle Beratungsleistungen sollen den Unternehmen dabei helfen, die Krise zu überstehen und sie danach wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

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Beobachtungen des Wirtschaftsministeriums

Der Mittelstandsbeauftragte Thomas Bareiß aus dem Wirtschaftsministerium erlebt, wie immer mehr Unternehmen und Branchen von der Corona-Krise getroffen werden. „Uns erreichen täglich hunderte Anrufe gerade von kleinen und mittleren Unternehmen, die mit Auftragsrückgängen konfrontiert sind. Viele dieser Unternehmen benötigen Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Fragen. Dafür weiten wir jetzt unsere Förderung unternehmerischen Know-hows aus – schnell und unbürokratisch“, sagt Bareiß. Diese Maßnahme soll in die bisher angebotenen Maßnahmen für finanzielle Unterstützung seitens des Staates und der Bundesländer unterstützend wirken.

Hilfsmittel in der Corona-Krise nicht für alle Unternehmen geeignet

Die bisher durchgesetzten Hilfsmaßnahmen für eine finanzielle Unterstützung der Unternehmen, konnten bisher nicht alle Selbstständigen und Unternehmer in Anspruch nehmen. Denn die Maßnahmen sind an gewisse Voraussetzungen gebunden, die nicht zwangsläufig jedes Unternehmen erfüllt. Somit ist der Beratungszuschuss die erste direkte Maßnahme für Mittelständler, die sie seit Krisenbeginn nutzen können.

Corona-Krise: Hilfsmittel für Selbstständige und Unternehmen im Überblick

Quelle: bmwi.de

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