Viele Handwerks- und Industriemeister tragen sich mit dem Gedanken, ein eigenes Unternehmen zu gründen und sich mit einer Dienstleistung oder mit eigenen Ideen für innovative Produkte in der Industrie selbstständig zu machen. Das ist gerade für fachlich hochqualifizierte Industriemeister und Handwerksmeister auch eine zukunftssichere Idee. Allerdings bedeutet ein solcher Schritt aus einer sicheren Position einer abhängigen Tätigkeit als Arbeitnehmer in der Industrie auch einen großen Schritt. Dabei müssen viele Faktoren beachtet werden. Auf jeden Fall sollten die zahlreichen kompetenten Beratungsangebote genutzt werden, um den Schritt in die Selbstständigkeit in der Industriebranche auch zu einem Erfolgsprojekt zu machen.

Beratung durch kompetente Träger

Künftige Unternehmer in der Industrie können sich über die genauen Voraussetzungen und Förderungsmöglichkeiten vor der Gründungsphase durch die örtlichen Industrie- und Handelskammern beraten lassen. Diese Beratung sollte frühzeitig beginnen, aber auch während der Gründungsphase und der ersten Zeit der Selbstständigkeit in der Industrie auf jeden Fall weiter in Anspruch genommen werden. Zahlreiche Förderungen dienen gerade in den ersten Jahren der Selbständigkeit bei jungen Unternehmen in der Industrie zur Stabilisierung und Sicherung der Unternehmensentwicklung. Auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter sowie die zuständigen Bundes- und Landesministerien bieten derartige Beratungen an. Und zusätzlich sollten die jeweiligen Berufs- und Branchenvertreter sowie zahlreiche Initiativen für Gründer in Anspruch genommen werden. Für die steuerlichen Aspekte sollte von Beginn an mit versierten Steuerberatern und Rechtsanwälten sowie Unternehmensberatern Kontakt aufgenommen werden. Weiterhin ist der Besuch von Seminaren für Existenzgründer sehr ratsam. Dort kann auch die Geschäftsidee begutachtet werden. Eine gute Voraussetzung ist, wenn eine Dienstleistung mit Hochleistungsmaschinen für die Industrie angeboten wird.

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Klare Strategie und Geschäftsidee

Auch wenn fachliche Kompetenz als Industriemeister oder Handwerksmeister eine solide Basis ist, ohne eine zukunftsträchtige und innovative Geschäftsidee ist ein Start in die Selbstständigkeit in der Industrie nahezu aussichtslos. Es sollte eine neue Produktidee sein oder eine Dienstleistung, die in der Industrie gefragt ist und zum Beispiel eine Nische besetzt, die bisher von anderen Marktteilnehmern kaum oder gar nicht besetzt wird. Oft ziehen es Unternehmen vor, bestimmte Bereiche der Produktion auszugliedern und die Aufträge an Fremdfirmen und Subunternehmer abzugeben. Es sollte also zunächst auch eine Analyse der möglichen Kunden, eines eventuellen Alleinstellungsmerkmal und die Konkurrenzsituation geprüft werden.

Vorgehensweisen gibt es dabei unterschiedliche, es kommt stark auf den geplanten Fokus deines Unternehmens an. Soll es nur ein kleines Unternehmen werden, kann auch schon ein Blick auf die regionale Wirtschaft reichen: Gibt es ein Unternehmen dieser Art im Umkreis, wie weit sind diese Firmen bereit zu Fahren (wie groß ist das Einzugsgebiet). Wenn dagegen die Zielsetzung eines deutschlandweit aktiven Unternehmens gehen soll, ist die Planung ohne jede Frage der wohl wichtigste Aspekt. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die generelle Bedarfsanalyse, ohne die du gar nicht erst mit weiteren Schritten anfangen solltest.

Bring das richtige Mindset mit

Egal wie gut das eigene Fachwissen ist, wieviel Expertise man mitbringt oder wie lange man bereits in der Branche erfolgreich arbeitet, ohne das richtige Mindset geht nichts. Die Selbstständigkeit in einem so großen Feld erfordert viel Disziplin gepaart mit der richtigen Portion Knowledge über Unternehmensgründung. Gründer, die den Punkt unterschätzen werden schnell an die eigenen Grenzen kommen und gegebenenfalls auch das Handtuch schmeißen. Doch auch andere Eigenschaften wie Empathie sollten auf gar keinen Fall unterschätzt werden und tragen mehr zum Erfolg eines Unternehmens bei, als Viele wohl erwarten würden.

Informiere dich bei anderen Gründern und Unternehmern um herauszufinden, vor welchen Herausforderungen diese irgendwann mal standen und wie sie es dennoch geschafft haben. Das richtige Mindset gepaart mit den entsprechenden Fachwissen stellt die perfekte Basis für Gründer dar.

Alle wichtigen Punkte einplanen

Bei einem Start in die Selbstständigkeit in der Industrie müssen alle für das zukünftige Unternehmensprojekt überlebenswichtigen Fragen geklärt werden. Dazu gehören die Frage der Finanzierung, des Standortes, der rechtlichen Genehmigungen, der eignen Kompetenz und die Frage, ob und wie groß der Personalfaktor sein muss. Aber auch die Frage der Akquise von Geschäftspartnern und Kunden sowie Fragen des Marketings, der Produkteinführung etc. müssen sorgfältig von Beginn an berücksichtigt werden. Diese ganzen Problemfelder hat man natürlich nicht zu beachten, wenn man als angestellter Industriemeister lediglich für den technischen Teil einer Produktion zuständig ist. Trotzdem ist der Sprung in die Selbstständigkeit gerade in der Industrie oft sehr lohnenswert und oft die einzige Option, eigene Produktideen in die Realität umzusetzen und auch wirtschaftlich davon zu profitieren. Gerade fachlich hochqualifizierte Industriemeister und Techniker mit Visionen sind in der Selbstständigkeit in der Industrie oft sehr erfolgreich und werden den Schritt nicht bereuen.

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