Die ersten Neuwagen wurden feierlich an Kunden übergeben

Tesla-Fabrik: Elon Musk eröffnet Gigafactory in Brandenburg

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Endlich ist es soweit: Elon Musk konnte in Grünheide in Brandenburg seine Tesla-Fabrik eröffnen. Die Gigafactory des Tesla-Gründers ist die erste in Europa und zählt damit auf die Transformation der Energiewirtschaft. Zur Eröffnung kamen hunderte Gäste, wie Bundeskanzler Olaf Scholz und auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

Feierliche Eröffnung der Tesla-Fabrik im März 2022

Zwei Jahre ist es nun her, als die Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik in Grünheide in Brandenburg begannen. Zwei Jahre, in denen sich der Bau immer wieder verzögerte. Doch nun konnte Tesla-Gründer Elon Musk offiziell seine Gigafactory eröffnen. Zur feierlichen Zeremonie erschienen hunderte Gäste. Unter ihnen auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Auch die ersten 30 Neuwagen, die bereits in der Fabrik gebaut wurden, konnten feierlich an die Kunden übergeben werden.

„Dankeschön für alles, Brandenburg, Grünheide, Deutschland“. Musk bedankte sich auf Deutsch für den Einsatz und die Leistung. 3.000 Mitarbeiter arbeiten bereits in der Gigafactory, die natürlich im Zeichen der Zukunftsmobilität steht. „Elektromobilität wird die Mobilität der Zukunft prägen“, sagte Kanzler Scholz bei seinem Besuch des Fabrikgeländes. Doch auch hier warf der Ukraine-Krieg einen Schatten auf die Eröffnung. Nach Robert Habeck sei ein geringerer Verbrauch von Ölprodukten angesichts der steigenden Energiepreise eine große Hilfe. „Wir wollen unabhängig von russischem Öl werden. Das ist nicht trivial“, sagte der Minister. „Zu zeigen: Wir können nicht nur Öl durch Öl ersetzen, sondern wir können auch elektrisch, ist natürlich an diesem Tag ein schönes Symbol.“

Trotz Verzögerungen während des Baus, ist das Großprojekt schnell umgesetzt worden. Vor allem durch die intensive Unterstützung der Landesregierung konnte das Verfahren beschleunigt werden, lobte der Bundesverband der Deutschen Industrie durch Präsident Siegfried Russwurm. Man wünsche sich ähnlichen Rückhalt auch bei zukünftigen Genehmigungsverfahren.

Quelle: zeit.de / wiwo.de

Tesla-Fabrik: E-Autos bald günstiger und effizienter?

Spar-Ideen für die neue Tesla-Fabrik

Artikel vom 28.06.2021

Tesla war bisher nicht sonderlich profitabel. Auch durch die Autos konnte das Unternehmen keine Gewinne erzielen. Hauptsächlich stammt der Gewinn aus dem Handel mit Bitcoins und Emissionszertifikaten. Dass diese Strategie nicht für immer rentabel bleibt, sollte jedem klar sein. Dazu mischen immer mehr Konkurrenten in der E-Automobilbranche erfolgreich mit und versuchen, Tesla vom Thron zu stoßen. Kein Wunder daher, dass Tesla auch mit der neuen Fabrik in Grünheide seine Autos effizienter und günstiger produzieren will.

Ein Lösungsansatz ist daher eine neue Art von Batterien. Diese gehören zu den teuersten Bestandteilen bei E-Autos. Bisher wurde Batterien von Herstellern aus Asien importiert. Um nun die Preise zu drücken, möchte das Unternehmen die Batterien eigenständig in der neunen Tesla-Fabrik in Grünheide produzieren. Sie sollen im Vergleich zu den aktuellen Batterien deutlich effizienter und günstiger sein. Dafür müssen die einzelnen Batteriezellen größer sein und zudem enger gepackt werden.

Um weitere Kosten zu sparen und mehr Gewinne zu erzielen, soll auch die Karosserie Produktion revolutioniert werden. Die meisten Autohersteller bauen die Karossiere aus vielen kleinen Bestandteilen zusammen. Bei Tesla wird dagegen ein Großteil der Karosserie aus einem einzigen Stück gegossen. Dafür benutzt das Unternehmen von Elon Musk riesige Aluminium-Gießroboter und spart sich so Produktionsschritte- und kosten ein. Mit all diesen Neuerungen „könne Teslas Anteil an der Wertschöpfung auf mindestens 35 Prozent steigen“.

Quelle: rbb24.de

News zur Tesla Fabrik aus Juni 2021

Tesla-Fabrik: Umweltverbände verlangen erneuten Baustopp

Artikel vom 17.06.2021

Auf dem Weg zur Finalisierung gibt es oft viele Hürden. Auch die Tesla-Fabrik in Grünheide steht ständig vor neuen Herausforderungen. Nun haben Umweltverbände einen Eilantrag für den Stopp der vorläufigen Baugenehmigungen gestellt. Grund dafür seien unzureichende Sicherheitsvorkehrungen.

Die beiden Umweltverbände Grüne Liga und Naturschutzbund (Nabu) haben am Mittwoch beim Verwaltungsgericht Frankfurt Oder einen Eilantrag für einen erneuten Stopp der vorläufigen Bau- und Testgenehmigungen für die Tesla-Fabrik in Grünheide eingereicht.

Bereits Anfang Juni konnte Tesla durch eine Vorab-Zulassung mit Testläufen für Lackiererei, Gießerei und Karosseriebau beginnen. Auch die ersten Tanks konnten in der Tesla-Fabrik installiert werden. Doch da noch nicht klar sei, inwiefern die Tesla-Fabrik in Grünheide ausreichend sicher ist, fordern die Verbände einen möglichst schnellen Baustopp. Grund dafür seien laut „Business Insider“ Risiken durch explosive Gaswolken und dem möglichen Austritt von Reizgas in der Lackiererei.

Sowohl das Gericht als auch der US-Konzern selbst haben sich noch nicht zu dem Thema geäußert.

Quelle: rbb24.de / businessinsider.de

News zur Tesla Fabrik aus Mai 2021

Tesla-Fabrik: Elon Musk persönlich in Berlin zu Besuch

Artikel vom 17.05.2021

Wenn die Luft brennt schaut der Chef eben höchstpersönlich vorbei. Elon Musk ist dafür bekannt, persönlich vor Ort durchzugreifen, wenn es bei seinen Projekten nicht so läuft wie geplant. So auch auf der Baustelle der neuen Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide, wo der Produktionsstart bereits auf Herbst/Ende 2021 verschoben wurde.

Elon Musk ist am Sonntagabend überraschend mit seinem Privatjet auf dem Berliner Flughafen BER eingetroffen und möchte in in dieser Woche die Baustelle seiner Tesla-Fabrik in Grünheide besuchen. Das bestätigte auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach via Twitter und erklärt weiter, dass Musks Besuch „rein technischer Natur“ sei. Des weiteren sei kein politisches Treffen mit ihm oder Ministerpräsident Dietmar Woidke geplant, so Steinbach.

Das letzte Mal, dass Elon Musk die Tesla-Fabrik besucht hat, war im November 2020. Damals hat der Tesla-Chef Bewerbungsgespräche geführt, neue Chefingenieure für die Gigafactory anzuheuern und sich mit Brandenburgs Wirtschaftsminister über die weitern Pläne zu unterhalten.

Der Bau der Tesla-Fabrik ist seit dem sehr weit vorgeschritten, liegt allerdings deutlich hinter dem angepeilten Zeitplan. Ursprünglich  war der Produktionsstart für Juli 2021 geplant. Doch eine große Hürde stellt beispielswiese die alles entscheidende umweltrechtliche Prüfung dar. Bislang baut Tesla auf eigene Gefahr hin an ihrer Fabrik.

Quelle: rbb24.de / n-tv.de

News zur Tesla-Fabrik aus Februar 2021

Tesla-Fabrik: Bau verzögert sich weiter

Artikel vom 10.02.2021

Ab Sommer 2021 will Tesla in Grünheide bei Berlin die ersten Autos vom Band rollen lassen. Nun kommt es jedoch zu Bauverzögerungen, die den Starttermin der Fabrik gefährden könnten.

Es sind nur noch fünf Monate bis in Grünheide die ersten Autos gebaut werden sollen. Nach einem Bericht der Automobilwoche könnte dieser Zeitplan gefährdet sein, da es massive Verspätungen gegeben haben soll. Die Zeitung beruft sich dabei auf interne Quellen, macht aber keine Angaben, wie lange sich die Vollendung der Fabrik hinauszögern könnte.

Nach diesem Bericht sollen noch entscheidende Teile des Gebäudes fehlen. Tesla baut die Fabrik nach einer neuartigen Halbfertigbauweise, bei der vorgefertigte Teile wie Pfeiler oder Wände angeliefert und vor Ort zusammengebaut werden. So soll der Bau der Fabrik schnell beendet werden können. Die größte Halle der Tesla-Fabrik soll 744 Meter lang und 312 Meter breit werden.

Die Verspätungen soll es sowohl beim Bau des Autowerks als auch bei der Akkuzellfertigung geben, berichtet die Automobilwoche. Für die Akkuzellfertigung soll bisher noch nicht mal ein Bauantrag gestellt worden sein. Im November 2020 hatte Elon Musk angekündigt, die größte Akkufabrik der Welt in Grünheide bauen zu wollen. Dafür kann er möglicherweise auf EU-Fördermittel zurückgreifen. Die angeblich milliardenschweren Förderungen wollte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Automobilwoche jedoch nicht bestätigen.

Quelle: Golem.de / Automobilwoche.de

Tesla-Fabrik: US-Autobauer erhält wohl Milliardenbetrag

Artikel vom 02.02.2021

Laut einem Medienbericht wird der US-Elektroautobauer mit einem einstelligen Milliardenbetrag vom deutschen Staat beim Bau der Batteriefabrik unterstützt. Das berichtete das Online-Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ mit Verweis auf Regierungskreise am Montag.

Ein Drittel vom Land Brandenburg, zwei Drittel vom Bund – so soll die Förderung für die Fertigung von Batteriezellen aussehen. Insgesamt bezuschusst Deutschland dieses Projekt mit fünf Milliarden Euro.

Zu den geförderten Projekten gehört auch die Fabrik von Tesla am Standort Grünheide bei Berlin. Dort soll das erste Tesla-Werk Europas in diesem Jahr an den Start gehen. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministerium erklärte, dass aber noch nicht feststeht, wie viel Fördergeld Tesla bekommen soll. Das Wirtschaftsministerium wollte sich dazu nicht äußern. Tesla war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, so der Nachrichtendienst Reuters.

Quelle: tagesspiegel.de

News zur Tesla-Fabrik aus Januar 2021

Neue Batterietechnologie in Planung

Artikel vom 26.01.2021

Tesla-Chef Elon Musk plant, ebenfalls eine neue Batterietechnologie in der Tesla-Fabrik in Grünheide fertigen zu lassen. Die sogenannten Trockenelektroden sollen die Reichweite von E-Autos um bis zu 16 Prozent erhöhen.

Der US-Elektroautobauer will in seiner geplanten Tesla-Fabrik in Grünheide eine Massenproduktion mit dieser neuen Technologie aufbauen. So soll nach Angaben aus Branchenkreisen ein neuer Zelltyp produziert werden, der eine fünfmal höhere Energie und sechsmal höhere Leistung hat.

Damit ist die Herstellung sogenannter Trockenelektroden geplant. Diese kommen mit deutlich weniger Flächenverbrauch und Energieaufwand aus. Die Fabrik soll auf dem Tesla-Areal in Grünheide in der Nähe von Brandenburg entstehen. Wann mit dem Bau der Batteriefabrik begonnen wird, steht noch offen. Mitarbeiter werden aber bereits gesucht.

Quelle: spiegel.de

News zur Tesla-Fabrik aus Dezember 2020

Gericht stoppt vorerst weitere Rodungen

Artikel vom 09.12.2020

Geplant ist, dass für die neue Gigafactory in Grünheide bei Berlin noch 82,9 Hektar Wald weichen sollen. Nun klagen Umweltverbände im Eilverfahren gegen die Rodung. Ein Antrag, den das Gericht für „nicht offensichtlich unbegründet“ hielt.

Der US-Elektroautobauer Tesla muss die weiteren Rodungen der Waldfläche in Grünheide erstmal stoppen. Denn das Verwaltungsgericht in Frankfurt an der Oder erteilte am Montagabend im Eilverfahren ein vorläufiges Abholzungsstopp. Das teilte das Gericht mit. Die endgültige Entscheidung hat das Verwaltungsgericht aber noch nicht gefällt.

Den Eilantrag hatten die Umweltverbände NABU und Grüne Liga eingereicht. Dieser richtet sich gegen die vorzeitige Zulassung der Fällung von weiteren 82,9 Hektar Wald auf dem Grundstück für die vorgesehene Tesla-Fabrik. Tesla äußerte sich zunächst nicht.

„Da davon auszugehen ist, dass die Rodung der 82,9 ha Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen wird, würde ein weiteres Zuwarten mit der vorliegenden Entscheidung deshalb praktisch zu einer Erledigung des vorliegenden Rechtsstreits führen“, hieß es im Gerichtsbeschluss. Die endgültige Entscheidung steht also weiterhin noch aus.

Quelle: welt.de

2022 sollen 500.000 Elektroautos gebaut werden

Artikel vom 02.12.2020

In Grünheide bei Berlin sollen ab dem Jahr 2022 eine halbe Millionen Elektroautos produziert werden. Das gab CEO Elon Musk bei der Verleihung der Axel Springer Awards bekannt. Dafür werde der Energiebedarf in Zukunft massiv steigern, weswegen auch Atomkraftwerke gebraucht werden.

Schon übernächstes Jahr sollen in der Gigafactory in Grünheide rund eine halbe Millionen Elektroautos produziert werden. „Es wird wahrscheinlich bis Ende 2022 dauern, bis wir bei dieser Kapazität angekommen sind“, sagte Elon Musk bei einer Gesprächsrunde mit Managern europäischer Unternehmen vor der Verleihung des Axel Springer Awards in Berlin. Allerdings fehlt weiterhin die endgültige Baugenehmigung für die Tesla-Fabrik bei Berlin. Auf Grundlage der vorübergehenden Genehmigung hatte Tesla bereits mit dem Bau begonnen. Hier besteht das Risiko, dass alles wieder abgerissen werden muss, falls die Erlaubnis schlussendlich nicht erteilt werden sollte.

„Die meisten Firmen würden so ein Risiko nicht eingehen, alles wieder abreißen zu müssen“, sagte Musk bei der Gesprächsrunde am Dienstag. „Mit Tesla sind immer viele Risiken verbunden, wer solche Risiken scheut, sollte besser nicht in Tesla investieren.“ Diesen Ratschlag scheinen sich viele Anleger nicht zu Herzen zu nehmen, denn trotz der enormen Risiken ist das Unternehmen an der Börse extrem hoch notiert. Aktuell hat das Unternehmen einen Wert von 550 Milliarden Dollar – somit deutlich mehr als Toyota, Volkswagen, Daimler und BMW zusammen. Anleger spekulieren darauf, dass sich Tesla zum Massenhersteller entwickeln kann.

Tesla schließt Fusion nicht aus

Zudem sagte Musk auf der Preisverleihung, dass er eine Zusammenarbeit mit anderen Elektroauto-Herstellern grundsätzlich nicht ausschließt. „Wir werden definitiv keinen feindlichen Übernahmeversuch starten“, sagte Musk weiterhin. Sollte aber ein Konkurrent mit einem Vorschlag auf den US-Elektroautobauer zukommen, werde man darüber reden.

Die meiste Zeit sprach Musk auf der Preisverleihung über autonome Fahrtechnik. Schon in einem Jahr sollen Teslas Elektroautos völlig autonom fahren können.“Wir verfügen über Milliarden von autonom gefahrenen Kilometern“, sagte Musk. Für ihn sei dies im Vergleich zum herkömmlichen Fahren „massiv“ sicherer. Experten sind sich jedoch weitgehend einig, dass das Fahren  von vollautomatisierten Autos noch in ferner Zukunft liegt – wenn überhaupt. Doch Musk ist sich sicher: „Alle neuen Autos fahren in zehn Jahren vollständig autonom.“ Davon sollen 70 bis 80 Prozent elektrisch angetrieben sein. „Autonom und elektrisch, das ist die Zukunft.“

Quelle: welt.de / Handelsblatt.de

News zur Tesla-Fabrik aus November 2020

Tesla-Fabrik: Brandenburg hofft auf junge Familien

Artikel vom 30.11.2020

Der Bau der neuen Tesla Gigafactory ist im vollen Gange. Um die 10.000 Menschen sollen nach Fertigstellung der Fabrik hier einen Job finden. Die Landesregierung Brandenburg sieht darin eine gute Chance, dass sich mehr junge Familien in der Umgebung ansiedeln und so das Bundesland im Altersdurchschnitt verjüngen.

Bisher war das Bundesland Brandenburg bei jungen Menschen, im Vergleich zu anderen Bundesländern, nicht so attraktiv. 2017 war der Altersdurchschnitt mit 47 Jahren so hoch wie noch nie. Das Problem liegt laut der Landesregierung darin, dass es zu wenig Dynamik in dem Land gibt, um junge Leute anzuziehen und langfristig zu halten.

Seit der Ankündigung des Tesla-CEO Elon Musk, eine Elektroautofabrik und demnächst auch eine Batteriefabrik zu bauen, glauben die Verantwortlichen in Potsdam, nun mehr junge Familien nach Brandenburg locken zu können. Denn wenn man junge Menschen in Brandenburg halten möchte und sich wünscht, „dass sie hier ihre Familien gründen und nicht weiter unser Bundesland verlassen, dann müssen wir ihnen Arbeitsplätze hier vor Ort geben“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Durch die Tesla-Fabrik könnte dies möglich sein.

Kritik von Tesla-Gegnern

Doch nicht alle sehen das so wie die Landesregierung. Gegner der Tesla-Fabrik werfen den Verantwortlichen vor, bei Tesla weniger genau hinzuschauen, was beispielsweise Baugenehmigungen angeht. Steinach widersprach den Vorwürfen, Tesla Sonderregelungen zu erlassen. Das Bauen mit vorläufigen Genehmigungen sei laut ihm schon seit 2017 möglich. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht.

Jedoch sieht der Wirtschaftsminister in einigen Punkten noch offene Fragen. Vor allem was den Wasserverbrauch der Fabrik angeht. „Das Wasser muss von weiter herkommen, ohne dass man die Wechselwirkungen mit der regionalen Umgebung hat“, sagte er zu diesem Thema. Auch bei der Infrastruktur für das Abwasser muss noch einiges passieren. Steinbach zeigt sich aber optimistisch, dass man dieses Problem lösen kann. „Aber wir sind noch nicht an dem Punkt, dass dieses alles in trockenen Tüchern ist“, sagte er dazu weiterhin. Der Ausbau hänge aber auch vom Markt ab. Für die erste Phase des Werks soll die Wasserversorgung aber geklärt sein.

Die Geschäftsführerin des Naturschutzverbundes (NABU) in Brandenburg, Christiane Schröder, sagte dem Inforadio, dass sie „massive Bauchschmerzen“ wegen des Tesla-Projektes habe, unter anderem wegen des Wassers. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei europäische Naturschutzgebiete, die vom Wasserhaushalt abhingen. Deswegen fordert die Bürgerinitiative Grünheide einen Baustopp, bis das Ergebnis der Bürgerbefragung vorliegt.

Quelle: spiegel.de

Weltgrößte Batteriefabrik in Grünheide geplant

Artikel vom 25.11.2020

Zunächst war der Plan, die Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin zu streichen, nun soll diese doch errichtet werden. Und nicht nur das: Es soll sogar die größte Batteriefabrik der Welt werden. Zudem besteht die Überlegung, ein Elektroauto alleine für den europäischen Markt zu produzieren.

Neben der Produktionsstätte von Elektroautos soll nach den Plänen von Tesla-Chef Elon Musk auch die größte Batteriefabrik der Welt entstehen. Der amerikanische Elektroautobauer plant eine Fabrik mit rund hundert Gigawattstunden Kapazität, sagte Musk auf einer europäischen Batterie-Konferenz, welche vom Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet wurde. Im späteren Verlauf kann man diese sogar auf 250 Gigawattstunden erweitern. Elon Musk zeigt sich „ziemlich zuversichtlich, dass es die größte Batteriefabrik der Welt werden würde“.

Momentan wird die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge noch von chinesischen, japanischen und südkoreanischen Firmen dominiert. Europa macht derzeit nur einen Bruchteil des Marktes aus. Tesla benötigt große Akku-Pakete, unter anderem für einen Elektro-Sattelschlepper, der gerade für den Marktstart vorbereitet wird. Auch für einen zukünftigen Cybertruck-Pick-up, werden die Akkus gebraucht. Bisher produzierte Tesla seine Batterien im US-Bundesstaat Nevada, während im Stammwerk im kalifornischen Fremont der Großteil der Fahrzeuge gebaut wird. Letztes Jahr eröffnete Tesla auch ein Werk in China.

Neues Tesla-Modell für Europa geplant

Zudem sagte Musk bei der Veranstaltung, dass sein Unternehmen über einen auf den europäischen Markt zugeschnittenen Tesla nachdenke. Dieser soll kleiner sein als die bisherigen Modelle. „In den USA neigen die Autos dazu, größer zu sein. Ich fuhr mit meinem Modell X in Berlin herum, und hatte ziemliche Schwierigkeiten, einen Parkplatz zu finden“, sagte Musk.

Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie „VDA“, Hildegard Müller, sprach von einer „starken Nachricht“ für den Automobilstandort Deutschland. Durch die Förderung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) entstehe so die größte Batteriefabrik der Welt mit rund 10.000 Mitarbeitern. Nach Angaben des brandenburgischen Umweltministeriums hat Tesla bisher noch keinen Bauantrag gestellt.

Quelle: Zeit.de

Tesla-Fabrik: So viel verdienen die Mitarbeiter

Artikel vom 12.11.2020

Für seine neue Gigafactory in Grünheide bei Berlin sucht der Tesla CEO Elon Musk fleißig neue Mitarbeiter. Schließlich sollen ab nächstem Jahr bereits die ersten Fahrzeuge vom Band rollen. Um die Jobs in der Fabrik reizvoller zu machen, verspricht er sehr verlockende Gehälter.

Immer wieder sorgt der Tesla-Chef Elon Musk mit seinen Twitter-Ankündigungen für Aufsehen. So schrieb er beispielsweise vor kurzem, dass er nach Deutschland geflogen sei, um vor Ort Bewerbungsgespräche für seine neue Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin zu führen. Insgesamt möchte er 12.000 Mitarbeiter einstellen, 7.000 davon bereits bis nächsten Sommer, wenn die Produktion starten soll.

Besonders reizvoll sollen hierbei die Gehälter sein, verriet der Chef der Arbeitsagentur Frankfurt an der Oder, Jochem Freyer, dem „Handelsblatt“. Seine Behörde arbeitet eng mit Elon Musk zusammen, um Arbeitslose und Jobwechsler zu vermitteln. „Für Tesla ist es kein No-Go, jemanden einzustellen, der schon längere Zeit ohne Job war oder keine abgeschlossene Berufsausbildung hat“, sagt Freyer.

Auch ungelernte Arbeitskräfte bekommen ordentliches Gehalt

„Wir haben zu Gehaltsfragen Vertraulichkeit vereinbart. Vieles ist auch noch im Fluss. Aber die Untergrenze steht“, sagte Freyer weiterhin. Zwar mangelt es dem Bundesland Brandenburg nicht mehr an Jobs, dennoch hatte im letzten Jahr ein mittleres monatliches Bruttogehalt etwa 2.700 Euro betragen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass dies der Betrag ist, den die niedrigste Entgeltgruppe in der Tesla-Fabrik verdienen wird – „also auch ungelernte Arbeitslose„, sagte Freyer. „Die Bezahlung ist einfach mal ein Kracher für diese Ebene.“ Mit einer einschlägigen Berufsausbildung „geht es etwa bei 3.500 Euro Bruttomonatsgehalt los“, so Freyer.

Jedoch ist die Arbeit dafür bei Tesla auch nicht leicht. Elon Musk verlangt von seinen Mitarbeitern etwa Überstunden und eine hohe Motivation. „Wer bei Tesla arbeitet, muss belastbar sein, bereit sein, mal eine Extrameile zu gehen“, erklärt Freyer. Zudem ist es möglich, dass sich der Job täglich ändert. „Heute in der Lackiererei, morgen im Presswerk, das ist durchaus möglich“, sagt Freyer weiterhin.

Quelle: t-online.de

Bau kommt erneut ins Stocken

Artikel vom 09.11.2020

Erneut verzögern sich die Bauarbeiten bei der neuen Gigafactory von Tesla in Grünheide bei Berlin. Diesmal fehlt eine Genehmigung, mit der vorzeitig eine Lackiererei gebaut werden und 93 Hektar Wald gerodet werden soll.

Der Bau der neuen Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin ist aufs Neue ins Stocken gekommen. Der Grund dafür ist dieses Mal eine fehlende Genehmigung des Landesumweltamtes Brandenburg. Laut Berichten des Handelsblattes geht es um einen Antrag auf die vorzeitige Zulassung der Montage eines Teils der Lackiererei und die Rodung von 93 Hektar Wald. Die Landesregierung in Brandenburg sieht jedoch keine Gefahr für den Zeitplan. So erklärte die Sprecherin des Umweltministeriums, Frauke Zelt: „Da gerät nichts ins Stocken“.

Derzeit prüft man den mittlerweile sechsten Antrag auf vorzeitigen Baubeginn und auch das „Verfahren zur abschließenden Genehmigung nach den Bundesimmissionsschutzgesetz“. Dieser Antrag ist im September eingegangen. Dafür wollte man jedoch noch die Erkenntnisse aus einer Anhörung von Kritikern berücksichtigen.

Tesla warnt vor Verzögerung des Projektes

Ab Sommer 2021 beginnt voraussichtlich der Bau der ersten Elektroautos von Tesla. Nach einem Bericht des RBB vom Freitag habe Tesla jedoch vor einer Verzögerung des Projektes gewarnt und um eine Genehmigung für den Bau der Lackiererei gebeten. Diese sollte ursprünglich ab dem 1. Oktober gebaut werden. Bisher äußerte sich Tesla nicht zu den Verzögerungen.

Währenddessen führte Tesla-CEO Elon Musk am Freitag Bewerbungsgespräche, um Ingenieure für die Gigafactory zu finden.

Quelle: deutsch.rt.com

Neuer Arbeitsplatz für bis zu 12.000 Menschen

Artikel vom 02.11.2020

In der aktuell genehmigten Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin sollen bis zu 12.000 Menschen arbeiten können. Wenn Tesla die Fabrik noch erweitert, sollen es sogar bis zu 40.000 sein. Diese müssen dann irgendwie zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Doch auch hier hat Tesla, laut Beobachtungen, bereits vorgesorgt.

Ab 2021 beginnt voraussichtlich der Bau der ersten Elektroautos in der Gigafactory in Grünheide. Geplant sind dafür momentan um die 12.000 Beschäftigen. Diese müssen irgendwie zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Größtenteils ist geplant, dass diese mit dem Fahrrad oder der Bahn kommen. Beobachter entnahmen Unterlagen jedoch, dass zudem mehr als 3.000 Parkplätze, davon 615 mit normalen Ladestationen und acht mit Tesla-Superchargern geplant sind. Damit sind knapp 20 Prozent der Parkplätze für Elektrofahrzeuge vorgesehen. So bereitet sich Tesla auch darauf vor, dass viele Beschäftigte mit einem Elektroauto zur Arbeit kommen.

Neue Autobahnabfahrten und Landstraßen geplant

Im Norden des Testgeländes soll eine neue Autobahnabfahrt entstehen, die zweispurig verlaufen soll. So sollen Lkw problemlos auf die neu zu bauende Landstraße kommen. Südlich des Geländes sollen zudem weitere Fahrspuren an die Landstraße L38 gebaut werden, damit Autos und Lkws auf das Tesla-Gelände kommen, ohne den restlichen Verkehr zu verlangsamen. Zudem will die Gemeinde Grünheide auch den Parkplatz am Bahnhof Fangschleuse um circa 6.000 Quadratmeter vergrößern. Dafür sollen bis zu 300.000 Euro ausgegeben werden, sagt Bürgermeister Arne Christiani. Die anderen Baumaßnahmen wird voraussichtlich das Land Brandenburg bezahlen, das insgesamt 78 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur rund um das Tesla-Gelände investieren will.

Quelle: rbb24.de / teslamag.de

News zur Tesla-Fabrik aus Oktober 2020

Diskussion zu Einwänden dauerte 8 Tage

Artikel vom 05.10.2020

Der Bau der neuen Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin schreitet im Eiltempo voran. Was aber weiterhin fehlt, sind die restlichen Genehmigungen. Kritiker hatten nun die Gelegenheit, ihre Einwände gegen den Bau einzubringen. Dafür brauchten sie insgesamt acht Tage.

Ursprünglich waren nur drei Tage geplant, doch erst nach acht Tagen sind alle Kritiker zur Tesla-Fabrik zu Wort gekommen. Damit brachten sie den Zeitplan für die Erörterung des Bauvorhabens komplett durcheinander. Sie forderten auf hartnäckige und emotionale Weise unter anderem Informationen zu den Bauplänen und deren Auswirkung auf die Wasserversorgung, Tier- und Pflanzenwelt und Lärmbelästigung. Die Zahl der Teilnehmer der Veranstaltung nahm über die Tage hinweg zwar immer weiter ab, doch auch am letzten Tag waren noch rund 30 Menschen vor Ort.

Rückbau der Tesla-Fabrik bislang unwahrscheinlich

Insgesamt werden nun 414 Einwendungen und Anträge geprüft und ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Anträge werden dann in die endgültige Entscheidung für oder gegen den Bau der Gigafactory einfließen. Denn auch wenn der Bau der Fabrik schon sehr weit vorangeschritten ist, gibt es immer noch keine endgültige Baugenehmigung. Bislang hat der Elektroautobauer Tesla somit auf eigenes Risiko mit dem Bau begonnen. Sollte der Antrag also abgelehnt werden, müsste das komplette Gelände in seinen Ausgangszustand zurückgeführt werden. Das scheint momentan jedoch unwahrscheinlich. „Allein in Brandenburg sind seit 2017 über 40 Mal Genehmigungen zu einem sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt worden“, sagte der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach der Nachrichtenagentur Reuters. Bisher war nie ein Rückbau notwendig.

Entscheidung soll schnell getroffen werden

Nun wollen die Behörden so schnell wie möglich eine Entscheidung treffen. Ziel ist es, noch in diesem Jahr zu entscheiden, wie es mit dem Bau der Tesla-Fabrik weiter geht, das erklärte es Ulrich Stock, einer der Verhandlungsführer beim Erörterungstermin und Abteilungsleiter beim Landesamt für Umwelt.

Bei der Anhörung in der Stadthalle in Erker zeigte sich Tesla gesprächsbereit und signalisierte Entgegenkommen. So sind die umstrittenen Betonpfähle im Grundwasser reduziert worden, sagte ein Tesla-Sprecher. Zudem sei der prognostizierte Wasserverbrauch von 3,3 Millionen auf 1,4 Millionen Kubikmeter verringert worden. Dies brachte Tesla bereits eine wichtige Zulassung vom Wasserverband Strausberg-Erkner ein.

Quelle: n-tv.de

News zur Tesla-Fabrik aus September 2020

Kritiker sorgen sich um das Wasser

Artikel vom 25.09.20

Die Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin bleibt bei vielen Anwohnern weiter in der Kritik. Sie warnen vor Wasserproblemen, die in der Region durch die neue Fabrik des amerikanischen Autoherstellers entstehen könnten. Am gestrigen Donnerstag fand der zweite Tag der Anhörung der örtlichen Kritiker in der Stadthalle in Erkner statt. Das sind die Stimmen des Tages.

Hat die neue Tesla-Fabrik tatsächlich negative Auswirkungen auf den örtlichen Wasserhaushalt? Fakt ist: Der Wasserverband Strausberg-Erkner hat erst vor wenigen Tagen einen Liefervertrag mit dem kalifornischen Automobilhersteller abgeschlossen. Der Verband stellte dabei hervor, dass die von Tesla benötigten 1,4 Millionen Kubikmeter „sicher“ bereit gestellt werden können. Schon im Juli 2021 sollen die ersten E-Autos in Grünweide produziert werden. Mit der Zeit sollen 500.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen.

Umweltschützer und Anwohner üben jedoch weiter Kritik. Ihre Sorge: Die häufigen Dürrejahre in der Region das Wasser zu knapp wird, Hausbrunnen versiegen oder auch Grundwasser verunreinigt werden könnte.  Der Tesla-Projektmanager Alexander Riederer stellte jedoch sicher: „Wir unternehmen alles, dass das Trinkwasser auch in 100 Jahren nicht gefährdet wird“.  Sorge bereitet der Bürgerinitiative Grünheide jedoch auch, „dass die Fabrik zu zwei Dritteln in einem ausgewiesenen Trinkwassergebiet gebaut wird“, so Frank Hundertmark. Auch die Tatsache, dass auf dem Gelände in absehbarer Zeit ebenfalls Batteriezellen gefertigt werden, sorgt bei der Initiative für Unmut.

Tesla möchte permanent das Grundwasser beobachten

Die Sorge vor Chemikalien in einem Trinkwasserschutzgebiet ist groß, aber ebenfalls die hydrologische Balance. Denn die Kritiker befürchten durch den Bau der Fabrik einen veränderten Ertrag an Niederschlag im Grundwasser, der zu versalzenem Grundwasser führen könnte. Stefan Wienicke, Wasserexperte im Landesumweltamt, entkräftet dies jedoch: Wir haben keine Anhaltspunkte, dass man einem Salzwasseraufstieg befürchten muss“. Im Vergleich zum bisherigen Kiefernwald werde sogar mehr und nicht weniger Niederschlag ins Grundwasser kommen. Um jegliche Veränderungen im Grundwasser frühzeitig zu erkennen, wird die neue Fabrik mit einem permanenten Grundwassermonitoring begleitet.

Quelle: Tagesspiegel

Autohersteller will mehr Wald roden lassen

Artikel vom 17.09.20

Ob Tesla noch mehr Wald bei Berlin für seine Gigafactory roden lassen kann, wird aktuell nach Aussage von Frank Beck, Referatsleiter Immissionsschutz im Umweltministerium, geprüft. Circa 90 Hektar Wald wurden bisher auf dem 300-Hektar-Gelände gerodet. Rund 100 weitere Hektar sind zudem geplant. Philip Zeschmann, Freie-Wähler-Abgeordneter, wirft ein, dass für die Bewilligung eine Umweltprüfung notwendig sei. „Nach meiner Kenntnis sind die Baumfällarbeiten, die da beantragt werden, auf Flächen von Naturschutzgebieten.“ Demnach sei die Prüfung noch nicht abgeschlossen.

Bis Sommer 2021 sollen in der Tesla-Fabrik in Grünheide rund 500.000 Autos im Jahr hergestellt werden. Damit baut Elon Musk, CEO von Tesla, die erste Fabrik in Europa. Doch die umweltrechtliche Genehmigung für seine Gigafactory fehlt bisher. Mit dieser wird bis Jahresende gerechnet, obwohl Kritiker lautstark ihre Einwände kundtun. Am Mittwoch kommender Woche sollen Gegner des Bauvorhabens die Möglichkeit erhalten, ihre Einwände vorzutragen. Insgesamt 406 Einwände wurden bereits aufgenommen. Umweltschützer befürchten erhebliche Auswirkungen auf das Trinkwasser der Region.

Quelle: bz-berlin.de

Musk verrät Teile seiner Version für Grünheide

Artikel vom 08.09.20

Elon Musk hat Pressevertretern einen Teil seiner Version für die neue Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin verraten. Ihm ginge es dabei nicht nur darum Autos zu bauen. Offenbar soll in Grünheide eine neu konzipierte Variante des Tesla Model Y gebaut werden.

Bei dem Besuch von Elon Musk auf der Baustelle der Tesla-Fabrik Gigafactory 4 im brandenburgischen Grünheide hat sich der Tesla-CEO spontan mit einigen Pressevertretern getroffen. Hier kam es zu einem kurzen Gespräch zu seiner Version bezüglich der neuen Fabrik. Tesla-Mitgründer James Stephenson hat im Nachgang ein Transkript davon auf Twitter veröffentlicht.

Die Kernaussagen zum Autobau, der Entwicklung und dem Design

Als Elon Musk auf die Geschwindigkeit angesprochen wurde, mit der der Bau der neuen Tesla-Fabrik vorangetrieben wird, antwortete Musk, dass dies angesichts des Klimawandels unbedingt erforderlich sei. Weiter begrüße er es, dass auch andere Autohersteller, allen voran VW, die Notwendigkeit des Handelns erkannt hätten. Musks Meinung nach würden diese sich aber immer noch viel zu langsam bewegen und weiterhin zu viele Verbrenner produzieren.

Nach Elon Musk benötigt die Zukunft auf der Basis nachhaltiger Energie drei Komponenten: Die erste sei die Energieerzeugung, die zweite die Energiespeicherung, die dritte die Umstellung der Transportlogistik auf elektronische Antriebe. Seiner Auffassung nach ließen sich alle Transport-Vehikel, ausgenommen von Raketen, mit elektrischen Antrieben ausrüsten. Zudem kündigte Musk an, das Werk in Grünheide mit Akku-Technologien auszustatten, um Wind- und Solarenergie vor Ort speichern zu können.

Schon sehr bald sieht Musk in dem Werk in Grünheide mehr als nur eine Fabrik, in der Autos hergestellt werden. Hier sollen sich zukünftig auch Design- und Ingenieur-Abteilungen ansiedeln. Grünheide soll zudem Vorreiter für den Einsatz neuer Technologien werden. Dabei verwies er auf die Lackiererei in Grünheide, die nicht nur die modernste Anlage Teslas, sondern die mondernste Anlage aller Autobauer weltweit sei.

Neue Variante des Tesla Model Y möglich

Auch soll in Grünheide eine neu konzipierte Variante des Tesla Model Y gebaut werden. Elon Musk kündigte an, ein „radikales Redesign der Kerntechnologien im Autobau“ vorzunehmen. Dies sei das „erste Mal, dass das gesamte strukturelle Design des Fahrzeugs transformiert“ werde. Weitere Informationen will er bis zum „Battery Day“, den er für Ende September angekündigt hat, für sich behalten.

Quelle: t3n.de

Musk besucht die Gigafactory in Deutschland

Artikel vom 04.09.20

Tesla-CEO Elon Musk setzt seinen geplanten Deutschlandbesuch in die Tat um. Gestern besuchte er die Baustelle der Gigafactory in Grünheide bei Berlin. Während seines Besuches macht er Späße mit den Journalisten und erzählt von weiteren Bauplänen.

„Wir wollen einen großartigen Platz zum Arbeiten schaffen“, sagte Musk den Journalisten. Er betonte dabei das rasante Tempo des Baus auf dem Gelände nahe der Autobahn A 10: „Sie sehen, wie schnell wir Fortschritte machen“. Zudem sagte er, er wolle dort „coole Autos“ entstehen lassen und die Fabrik werde „die bedeutendste Autofabrik der Welt sein“.

Bei den Gesprächen mit den Journalisten ließ er es sich nicht nehmen, auch einige Scherze zu machen. So bezog er sich auf einen Twitter-Beitrag aus März, als er einen Ort zum Tanzen unter der Fabrik ins Spiel brachte. „Wann haben wir hier eine Rave-Höhle? Das wird großartig“. Zu Beginn des Besuches lobte er den neuen Standort: „Deutschland rockt“. Ab Sommer 2021 soll die Produktion von Elektroautos in Deutschland starten. Jedoch fehlt Tesla noch die komplette umweltrechtliche Genehmigung durch Brandenburg. Bisher baut Tesla auf eigenes Risiko.

Elon Musk ist momentan auf einer Tour durch Deutschland. Am Dienstag hatte er den Hauptsitz der Biotechfirma Curevac in Tübingen besucht. Am Mittwoch führte er unter anderem mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Vertretern der Unionsfraktion im Bundestag und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke Gespräche. Woidke sagte zuletzt, dass im Sommer 2021 die ersten Tesla-Autos in Grünheide vom Band rollen würden und dann 12.000 Beschäftigte dort arbeiten sollen.

Bei dem Gespräch mit Altmaier soll es insbesondere um die Milliarden-Investitionen von Tesla und die neue Fabrik gegangen sein. Auch über Curevac wurde gesprochen. „Musk und Altmaier waren sich einig, dass das Unternehmen Curevac, das an neuen Impfstoff-Konzepten arbeitet und mit Tesla kooperiert, weltweit zu den innovativsten zählt“, erklärte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Quelle: n-tv.de

Elon Musk plant Deutschlandbesuch

Artikel vom 01.09.2020

Tesla-Chef Elon Musk plant nach eigenen Angaben einen Besuch in Deutschland. Gründe dafür sollen eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Curevac und der Bau der Tesla-Fabrik in Berlin sein.

Um die 300 Pfähle sollen laut Beobachtungen schon aufgestellt worden sein. Zudem wurde mittlerweile ein öffentlicher Parkplatz errichtet, auf denen nun ein Zelt aufgebaut wurde. Damit verschärfen sich die Gerüchte nach einer offiziellen Feier und dem Besuch von Elon Musk in Berlin. Der Tesla-CEO hatte ursprünglich zugesagt, zum symbolischen ersten Spatenstich nach Grünheide zu kommen, doch durch die Coronavirus-Beschränkungen war das nicht möglich. Der Beginn der Bauarbeiten erfolgte daher im Mai ganz ohne große Zeremonie. Seitdem gehen die Arbeiten im hohem Tempo voran, sodass die Planung für einen Produktionsbeginn im Juni 2021 aufgehen könnte.

Da der Tesla-Chef Elon Musk aber immer für eine Überraschung gut ist, könnte es trotzdem gut sein, dass er zu einem geeigneten Zeitpunkt nach Deutschland einfliegt, um die bisherigen Fortschritte der Gigafactory zu feiern. Im September soll voraussichtlich schon deutlich mehr vom Rohbau zu sehen sein, so Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach Anfang Juni. Damals klang diese Aussage noch sehr optimistisch, mittlerweile nimmt aber schon das Hauptgebäude der Fabrik deutlich Gestalt an. Somit bleibt abzuwarten, ob Elon Musk für einen Besuch nach Deutschland vorbeikommt.

Quelle: Teslamag.de

News zur Tesla-Fabrik aus Juli 2020

So soll die Gigafactory aussehen

Artikel vom 16.07.2020

In einem Jahr soll in Grünheide die erste Tesla-Fabrik Europas fertig sein und Elektroautos produzieren. Nun hat Elon Musk ein Foto auf Twitter geteilt, auf dem eine grafische Darstellung der Gigafactory zu sehen ist.

Am Mittwoch teilte der Tesla-Chef ein Bild auf seinem Twitter-Account, welches ein Entwurf der Gigafactory in Grünheide bei Berlin zeigt. Nach Informationen von Brancheninsidern sollen im Hauptgebäude unter anderem eine Lobby, der Karosseriebau, das Presswerk, die Lackiererei, die Gießerei und die Endmontage sein. In einem von mehreren Nebengebäuden ist die Antriebsfertigung geplant.

Auch auf Fragen und Spekulationen von anderen Twitter-Nutzern, die in den Kommentaren zum Tweet zu finden sind, antwortete Musk. So fragte ein Nutzer „Swimmingpool auf dem Dach?“ und bekam als Antwort von Musk „Sicher“. Zudem hatte er im März schon mal von einer Idee einer „Mega-Rave-Höhle“ erzählt, die er jetzt wieder aufgriff: „Könnte ein Rave-Raum im Innen- und Außenbereich auf dem Dach sein“.

Wie die Fabrik dann am Ende wirklich aussieht und wie viele Extras sie aufzuweisen hat, wird sich wohl erst im nächsten Jahr zeigen, wenn der Bau beendet ist und die Produktion der Elektroautos beginnt.

Quelle: rp-online.de

News zur Tesla-Fabrik aus Mai 2020

Dritter Bauantrag in Grünheide

Artikel vom 12.05.2020

Trotz der derzeit wütenden Corona-Krise will der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla die Arbeiten für die erste Fabrik in Europa weiter vorantreiben. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen, laut Angaben der Brandenburger Landesregierung, nun den dritten Antrag auf vorzeitige Maßnahmen zur Vorbereitung des Baus gestellt.

Nach einigen Unterbrechungen des Baubeginns der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin, stellt der amerikanische Autohersteller Tesla nun den dritten Bauantrag für seine erste Fabrik in Europa – das teilte die Brandenburger Landesregierung mit. „Tesla hält unterverändert am Vorhaben wie am Zeitplan für den Bau der Fabrik in Grünheide fest“, sagte Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) am Montag bei einer Telefonkonferenz des Verkehrsausschusses des Brandenburger Landtags.

Der Abteilungsleiter für Umwelt im Umweltministerium, Axel Steffen, sagte in derselben Telefonkonferenz zudem, dass es sich bei dem Bauantrag im Wesentlichen um Flachgründungen bestimmter Gebäude und der Verlegung der Versorgungsleitungen oberhalb des Grundwasserspiegels handeln werde“.

Kritiker sehen öffentliche Versorgung mit Trinkwasser in Gefahr

Ein neuer Termin, um die Einwände gegen das Projekt zu erörtern, ist weiterhin offen. Der erste war wegen der Corona-Krise ausgefallen. Laut dem Ministerium gingen gegen das Vorhaben mehr als 370 Einwände ein. Ab dem Sommer 2021 will Tesla in Grünheide rund 500.000 Elektroautos herstellen. Bisher gebe es keine Anzeichen, dass es nicht im Laufe dieses Jahres zu einer abschließenden Genehmigung des Immissionsschutzrechts kommen könne, sagte der Ministeriumsvertreter.

Viele Kritiker sehen durch den Bau der Fabrik die öffentliche Versorgung mit Trinkwasser in Gefahr. Das Unternehmen will allerdings den Verbrauch senken. Unter anderem deswegen plant Tesla den schon gestellten Antrag auf umweltrechtliche Genehmigung zu ändern.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet nicht damit, dass es durch die Corona-Krise zu nennenswerten Verzögerungen beim Bau der Fabrik kommen wird. Sein Eindruck sei, dass sich an der Entschlossenheit von Tesla nichts geändert habe. Man sei weiterhin in Kontakt mit dem US-Elektroautokonzern. Hierbei gehe es um mehrere Tausend neue Arbeitsplätze.

Quelle: manager-magazin.de / Zeit.de

News zur Tesla-Fabrik aus April 2020

Fundament sorgt für Bauplanänderungen

Artikel vom 09. April 2020

Der Bauplan der Tesla-Fabrik muss geändert werden, sodass sich das ganze Bauvorhaben weiter verzögert. Schuld an den Änderungen sind geänderte Fundamente der Fabrik. Jetzt muss das Unternehmen neue Baupläne bei den zuständigen Behörden einreichen.

Verzögerung der Bauarbeiten an der Tesla-Fabrik

Dass Tesla die Fundamente der Fabrik in Grünheide bei Berlin ändert muss, liegt wohl am brandenburgischen Sand. Zuvor schien das Unternehmen trotz Corona-Krise an seinem Bau- und Zeitplan festhalten zu wollen. Doch nun müssen zusätzliche Pfahlgründungen eingesetzt werden, damit sich das Bauvorhaben umsetzen lässt. Da diese jedoch nicht im ursprünglichen Bauplan aus 2019 enthalten sind, muss der Plan dahingehen angepasst werden. Deshalb bat Tesla das zuständige Umweltministerium, den Antrag auf vorzeitige Genehmigung für die Anlage nicht weiter zu bearbeiten.

Zu viele Veränderungen am Bauvorhaben?

Die Pfahlgründungen seien wohl notwendig, da aufgrund des Sandes der gerodeten Fläche die Bodenschicht nun schlechter tragfähig ist. Die Pfähle werden dann in den Baugrund gebohrt, sodass eine ausreichend tragfähige Boden- oder Gesteinsschicht erreicht wird. Da Tesla die Pläne nun ändern muss, will der E-Auto-Hersteller wohl auch gleichzeitig Maßnahmen gegen den hohen Wasserverbrauch berücksichtigen. Wegen dem hohen Verbrauch an Wasser und dem generell hohen Ressourcenverbrauch, stand Tesla unter enormer Kritik. Die angepassten Unterlagen könnte Tesla dann nochmals erneut einreichen müssen, weil zu viele Veränderungen vorgenommen wurden. Doch ob dies wirklich der Fall ist, hat das Umweltministerium noch nicht bestätigt.

Quelle: rbb24.de / golem.de

Spatenstich durch Coronavirus verschoben

Artikel vom 07.04.2020

Die Grundsteinlegung für die Tesla-Fabrik bei Grünheide war für die Zeit rund um die Osterfeiertage geplant. Tesla-Gründer Elon Musk kündigte groß einen Spatenstich und eine Party an, die jetzt beide aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Trotzdem hält Musk an seinem Bauplan weiter fest.

Bauarbeiten der Tesla-Fabrik schreiten voran

Die Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin schreiten unaufhaltsam voran. Denn ab Juli 2021 möchte Tesla in der neuen Fabrik Fahrzeuge produziert, sodass zukünftig bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr in Grünheide vom Band rollen. Der Spatenstich war für die zweite Märzhälfte geplant, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Doch Musk hält an seinem Plan fest und hat bereits den Antrag für das Gießen des Fundaments gestellt. Dieser wird wahrscheinlich auch genehmigt werden.

Risiko für Tesla

Die Pläne von Musk für die Fabrik bewirkten viele Proteste und Demonstrationen gegen das Bauvorhaben. Denn für die Errichtung der Fabrik wurde zuvor eine knapp 90 Hektar große Waldfläche abgeholzt. So wurden 360 Bürgereinwände eingereicht, die den Bau stoppen wollen. Doch durch das Coronavirus fiel die Anhörung nun aus und ein Nachholtermin ist bislang noch nicht in Sicht. Obwohl Tesla mit den Bauarbeiten weiter voranrückt, müsste das Unternehmen alles wieder zurückbauen, wenn sich die Bürger durchsetzen.

Quelle: tagesspiegel.de

News zur Tesla-Fabrik aus März 2020

Bau der Tesla-Fabrik für März geplant

Artikel vom 20.03.2020

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach rechnet fest mit dem Start der Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik im März. Obwohl noch endgültige Genehmigungen fehlen und mit weiteren Protesten gerechnet wird, glaubt Steinbach an ein Brandenburger Wirtschaftswunder.

In der zweiten Märzhälfte ist der Spatenstich für den Bau der Fabrik des amerikanischen Elektroautoherstellers Tesla geplant. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach glaubt fest an den baldigen Beginn des Bauprojekts, auch wenn noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Bis Donnerstag können noch Einwende gegen das Projekt beim Landesamt für Umwelt Potsdam, bei den Rathäusern in Grünheide und Erkner als auch beim Amt Spreenhagen eingehen. Diese werden dann am 18. März erörtert, sodass bis spätestens zum Sommer die endgültige Genehmigung vorliegt. Doch im Anschluss an diesen Prozess rechnet man mit weiteren Klagen.

Finanzielle Unterstützung vom Land möglich

Steinbach ist davon überzeugt, dass Tesla an seinen Plänen festhält. „Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fabrik kommt, liegt aus meiner Sicht bei 90 Prozent. Tesla hat schon so viel in das Projekt investiert, dass es sehr aufwendig und teuer wäre, doch woanders hin zu gehen“, sagte der Minister der SPD. Zum Spatenstich wird der CEO von Tesla, Elon Musk, persönlich erwartet. Die Produktion soll dann im Sommer 2021 starten, sodass Tesla jährlich 500.000 Elektroautos in Grünheide herstellen kann. Zudem wird höchst wahrscheinlich ein Teil der zukünftigen Fabrikarbeiter aus Polen kommen. Hier muss sich der amerikanische Autohersteller den hiesigen Tarifverträgen stellen. Desweiteren erklärte Steinbach, dass Tesla theoretisch bis zu 280 Millionen Euro Förderung vom Land bekommen könnte. Doch wie hoch die finanzielle Unterstützung dann wirklich sein mag, wird die EU-Kommission erst noch entscheiden.

Weitere Proteste erwartet

Die Tesla-Fabrik soll auf einem Waldstück in Grünheide bei Berlin gebaut werden, welches zuvor ausschließlich dafür gerodet wurde. Mit der Errichtung der Fabrik erhofft sich Steinbach ein Wirtschaftswunder. Doch gegen den Bau der Fabrik gab es bereits mehrfach Klagen und Proteste. In den vergangenen Wochen demonstrierten hunderte von Menschen gegen das Projekt. Darunter waren nicht nur Anwohner und Bürger aus dem Umkreis, sondern auch Umweltschützer aus anderen Teilen Deutschlands. Doch nach Steinbach, ist die Größenordnung der Demonstrationen nicht gefährdend für das Projekt.

Quelle: manager-magazin.de

News zur Tesla-Fabrik aus Februar 2020

Der Wald für die Tesla-Fabrik ist abgeholzt

Artikel vom 24.02.2020

Das ging schnell: Nur wenige Tage nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Eilanträge zweier Umweltverbände zurückgewiesen und Tesla wieder die Erlaubnis für die Rodung erteilt hat, ist die knapp 90 Hektar große Fläche nahezu abgeholzt. Doch auch am vergangenen Wochenende gab es wieder erneut Proteste gegen die Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin.

Nur noch vereinzelte Bäume stehen in dem Waldgebiet, auf dem im nächsten Jahr Tesla bis zu 500.000 E-Autos pro Jahr produzieren möchte. Diese wurden nicht etwa vergessen, sondern besitzen noch tierische Bewohner, die erst umgesiedelt werden müssen. Dies geschieht sobald die Fledermäuse ihren Winterschlaf beendet haben. Damit ist der erste große Teil der Rodungen für die Tesla-Fabrik abgeschlossen.

Doch die Proteste gegen die geplante Fabrik halten weiter an. Am Samstag demonstrierten rund 200 Menschen in der Kleinstadt Erkner gegen die Giga-Fabrik. Unter anderem hissten Mitglieder der Bürgerinitiative Grünheide sowie NABU-Naturschützer Transparente wie „Keine Großfabrik im Wald“ oder „Tesla oder Trinkwasser“. Der lokale Bürgermeister Henryk Pilz (CDU) äußert sich ganz klar gegen diese Aussagen: „Ich bin erschüttert von dieser populistischen Fakten-Verdrehung. Es ist falsch, dass wir die Fabrik nicht mit Wasser ver- und entsorgen können.“ Damit ist er nicht allein. Denn auch 40-50 Menschen warben als Gegendemonstranten ganz aktiv für die Tesla-Fabrik.

Quelle: BZ Berlin

Rodungen für die Tesla-Fabrik dürfen weitergehen

Artikel vom 21.02.2020

Der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla darf mit den Rodungen auf dem Gelände seiner geplanten Fabrik in Grünheide bei Berlin weitermachen. Das beschloss nun das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und wies die Eilanträge zweier Umweltverbände gegen die Rodungen zurück.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Beschwerden zweier Umweltverbände gegen die Rodungen des Elektroauto-Herstellers Tesla zurückgewiesen. Durch diese Entscheidung darf Tesla nun mit den Rodungsarbeiten fortfahren. Zunächst geht es dabei um rund 90 Hektar Wald. Dieser Beschluss ist nicht mehr anfechtbar.

Das Brandenburger Landesumweltamt hatte den vorzeitigen Beginn der Rodungsarbeiten gebilligt, die komplette Genehmigung für den Bau der Tesla-Fabrik steht aber weiterhin aus. Verschiedene Umweltverbände aus Brandenburg und Bayern hatten deswegen versucht, mit Eilanträgen die Rodung zu stoppen. Diese Anträge wies das Verwaltungsgericht Frankfurt an der Oder aber in der vergangenen Woche zurück. Daraufhin legte der Umweltverband Grüne Liga Brandenburg Beschwerde ein, woraufhin das OVG die weitere Waldrodung vorerst untersagte.

Diese nahm das OVG nun mit der Begründung zurück, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für den vorzeitigen Beginn der Errichtung der Anlage zurecht bejaht worden waren. Die zuständige Behörde habe den Ablauf der Einwendungsfrist im Rahmen der öffentlichen Beteiligung bis März nicht abwarten müssen. Sie verfügt über die benötigten Erkenntnisse, selbst beurteilen zu können, ob das Vorhaben voraussichtlich genehmigt wird. Die Grüne Liga Brandenburg zeigt sich gegenüber diesem Urteil enttäuscht: „Wir waren optimistisch, dass es anders ausgeht“, sagt Anwalt Dirk Teßmer.

Tesla will im Ausgleich Bäume pflanzen

Da Tesla ab 2021 jährlich 500.000 Autos in Grünheide produzieren will, soll die Rodung auf dem Gelände bis Ende Februar abgeschlossen sein. Dann beginnt die Vegetationsperiode. Das Gelände, auf dem der Wald steht, ist als Gewerbegebiet ausgewiesen und der Wald besteht zum größten Teil aus Kiefern. Tesla hat angekündigt, freiwillig mehr Bäume zu pflanzen, als ursprünglich auf der Waldfläche standen.

Quelle: Welt.de

Altmaier warnt vor Verzögerungen bei Rodung

Artikel vom 18. Februar

Die Rodungen für die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide sind weiterhin unterbrochen. Nun äußert sich auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu dem Rodungsstopp. Sowohl von ihm als auch von den Wirtschaftsverbänden gibt es Kritik zu den Verzögerungen.

Nach der vorläufigen Unterbrechung der Rodung eines Waldgebiets in Grünheide, hat sich nun auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu Wort gemeldet. Er warnt vor starken zeitlichen Verzögerungen des Projekts. Die Fabrik des Elektroauto-Herstellers Tesla sei „von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz“ und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in Ostdeutschland seit langer Zeit. Das sagte Altmaier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

Nach einer Beschwerde am Wochenende hatte das Oberverwaltungsgericht die Rodungen des Geländes für das Tesla-Werk vorläufig gestoppt. Das Gericht kündigte eine zeitnahe abschließende Entscheidung an. Mit dem Tesla-Projekt könnte Deutschland zeigen, das Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind und es möglich ist, hierzulande wichtige Projekte ähnlich schnell wie in anderen Ländern zu planen und zu bauen, betonte Altmaier weiterhin. Zudem unterstütze er die Haltung der brandenburgischen Landesregierung, die sich eine schnelle Realisierung des Projektes wünschen.

Politiker sind sich über Verzögerungen von Projekten in Deutschland einig

„Jedes neue Projekt wird inzwischen beklagt und in Frage gestellt, ob eine Eisenbahnstrecke oder eine Fabrik für Elektroautos. Das kann so nicht weitergehen“, sagte Carsten Linnemann, Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU und CSU.

Auch der FDP-Chef Christian Lindner sagte unabhängig von dem aktuellen Fall der Tesla-Fabrik, dass er mit Sorge sieht, wie in Deutschland bei Großprojekten zu oft gezögert wird: „So kommen wir gerade auch beim Klimaschutz nicht voran“. Nötig sei eine echte Planungsbeschleunigung, wie Linder es den Funke-Blättern sagte.

Auch der Bundesverband mittelständiger Wirtschaft (BVMW) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sind ähnlicher Meinung. Laut BVMW-Präsident Mario Ohoven sei die Tesla-Fabrik „ein Leuchtturm-Projekt im Sinne des Wortes“. Scheiterte das Projekt an Bürokratie „wäre das ein katastrophales Signal des Standortes Deutschland an ausländische Investoren“, sagte er weiterhin dem „Handelsblatt“.

Schon bald wird über die weitere Rodung und den Bau der Tesla-Fabrik entschieden. Noch bis zum 5. März können weitere Beschwerden eingereicht werden. Diese werden am 18. März öffentlich erörtert.

Quelle: n-tv

Waldrodungen in Grünheide vorerst gestoppt

Artikel vom 17. Februar 2020

Der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla muss seine Rodungen des Geländes für die geplante Fabrik im brandenburgischen Grünheide vorerst stoppen. Das teilte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Samstag mit. Grund dafür ist eine Beschwerde von Umweltschützern.

Der Umweltschutzverband Grüne Liga Brandenburg reichte am Freitag einen Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. Daraufhin stoppte das Gericht die laufenden Rodungsarbeiten auf dem Gelände der geplanten Tesla-Fabrik vorläufig. Nun muss man über die Beschwerde der Grünen Liga entscheiden. Dabei sei nicht davon auszugehen, dass die Beschwerde „von vornherein offensichtlich aussichtslos sei“, sagte das Gericht.

Mitte des kommenden Jahres wollte Tesla bereits mit seiner Produktion in Grünheide beginnen. Dafür hatte das Unternehmen ein teils bewaldetes Gelände gekauft und die Genehmigung bekommen „auf eigenes Risiko“ mit den Arbeiten zu beginnen. Die endgültige Baugenehmigung hat Tesla noch nicht bekommen. Die Rodung des 91 Hektar großen Waldes begann am Donnerstag. Die Arbeiten gingen so schnell voran, dass sie wohl „innerhalb weiterer drei Tage abgeschlossen“ sein würden, erklärte das Gericht am Samstag. Deswegen verhängte das Gericht einen vorzeitigen Stopp, um über die Beschwerde des Umweltverbandes entscheiden zu können.

Rodungsstopp ruft FDP auf den Plan

Der Vize-Chef der FDP-Bundestagsfraktion Michael Theurer warnt vor weiteren Klagen gegen die geplante Tesla-Fabrik in Brandenburg. „Ich appelliere an alle, die über eine Klage nachdenken, nochmals in sich zu gehen. Legen Sie den Industriestandort Deutschland nicht lahm“, sagte der Politiker dem „Handelsblatt“.

Laut Theurer sei der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft für die Wirtschaft und Verbraucher schon ein finanzieller Kraftakt. Sollte weiterhin eine „Klagewelle“ gegen den Bau des Tesla-Werks hinzukommen, droht der Industriestandort Deutschland lahmgelegt zu werden. Folgen seien bedrohte Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die finanzielle Basis für den erforderlichen Klimaschutz. „Übertriebener Klagewahn führt in eine ökonomische und ökologische Sackgasse“, sagte der FDP-Politiker weiterhin.

Beschwerden können noch bis zum 5. März eingereicht werden. Ab dem 18. März werden diese dann öffentlich erörtert. Danach folgt die Prüfung der abschließenden Baugenehmigung. Ab Juli 2021 plant Tesla jährlich bis zu 500.000 Elektroautos in Grünheide zu produzieren. Dafür sind etwa 300 Hektar Gelände vorgesehen, die das Land Brandenburg dem Elektroautobauer für knapp 41 Millionen Euro verkaufte.

Quelle: Handelsblatt / n-tv

Tesla reicht Förderantrag auf 100 Millionen Euro ein

Artikel vom 11. Februar 2020

100 Millionen Euro soll der Elektroautobauer Tesla für eine neue Fabrik im brandenburgischen Grünheide beantragt haben. Die genaue Investitionshöhe ist noch unklar. Dadurch würde in Grünheide bei Berlin die erste Tesla-Fabrik in Europa entstehen.

Der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla hat für den Bau seiner Fabrik in Grünheide einen Förderantrag eingereicht, erklärte Tillmann Stenger, Chef der Investitionsbank Brandenburg. „Die Unterlagen werden nun sukzessive vervollständigt“, sagte Stenger weiterhin am Montag in Potsdam. Noch kann Stenger nicht genau beurteilen, wie hoch die beantragte Fördersumme ausfallen soll. Er gehe aber davon aus, dass der Betrag weit über 100 Millionen Euro liegen würde. Bevor diese Förderung genehmigt wird, ist ebenfalls ein Notifizierungsverfahren der EU-Kommission in Brüssel notwendig. Dieses ist gerade in Bearbeitung.

Grünheide wäre die erste Tesla-Fabrik in Europa

In Grünheide bei Berlin soll schon bald ein neues Tesla-Werk entstehen. In diesem werden ab Juli 2021 jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge der Modelle 3 und Y produziert. Hierfür läuft momentan das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren. Sollte die Förderung durchgehen, wäre die Tesla-Fabrik in Grünheide die erste in Europa und die vierte weltweit. Die anderen vier Werke stehen jeweils in China und den USA.

Wie für jedes andere Unternehmen auch, stünden Tesla Fördermöglichkeiten aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und der ESF-Weiterbildungsförderung zur Fachkräftequalifizierung zur Verfügung, sagte Regierungssprecher Florian Engels. Bei Investitionen von Großunternehmen bis zu 50 Millionen Euro sind Förderungen bis zu 20 Prozent möglich, bei Investitionen bis 100 Millionen bis zu 10 Prozent Förderung und ab 100 Millionen Euro Investitionen mit bis zu 6,8 Prozent Förderung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier äußerte sich ebenfalls zu den Plänen. Er sei zu staatlichen Hilfen für Tesla bereit, knüpfe diese aber an Bedingungen. „Es muss auch Forschung und Entwicklung und Wertschöpfung in Deutschland stattfinden“, sagte er gegenüber der Welt am Sonntag. In Gesprächen mit Tesla-Chef Elon Musk hatte er immer darauf hingewiesen, dass es „keine Privilegierung, aber auch keine Diskriminierung gibt“. Um staatliche Förderung zu erhalten, muss ein Unternehmen bestimmte Anforderungen erfüllen. Für Tesla wären dies beispielsweise Anforderungen an die Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit von Batterien.

Quelle: Zeit.de / Welt am Sonntag

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitete bis Oktober 2021 als Junior-Online-Redakteurin.

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