Umweltverbände haben einen Eilantrag gestellt

Tesla-Fabrik: Gericht stoppt vorerst weitere Rodungen

Geplant ist, dass für die neue Gigafactory in Grünheide bei Berlin noch 82,9 Hektar Wald weichen sollen. Nun klagen Umweltverbände im Eilverfahren gegen die Rodung. Ein Antrag, den das Gericht für „nicht offensichtlich unbegründet“ hielt.

Der US-Elektroautobauer Tesla muss die weiteren Rodungen der Waldfläche in Grünheide erstmal stoppen. Denn das Verwaltungsgericht in Frankfurt an der Oder erteilte am Montagabend im Eilverfahren ein vorläufiges Abholzungsstopp. Das teilte das Gericht mit. Die endgültige Entscheidung hat das Verwaltungsgericht aber noch nicht gefällt.

Den Eilantrag hatten die Umweltverbände NABU und Grüne Liga eingereicht. Dieser richtet sich gegen die vorzeitige Zulassung der Fällung von weiteren 82,9 Hektar Wald auf dem Grundstück für die vorgesehene Tesla-Fabrik. Tesla äußerte sich zunächst nicht.

„Da davon auszugehen ist, dass die Rodung der 82,9 ha Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen wird, würde ein weiteres Zuwarten mit der vorliegenden Entscheidung deshalb praktisch zu einer Erledigung des vorliegenden Rechtsstreits führen“, hieß es im Gerichtsbeschluss. Die endgültige Entscheidung steht also weiterhin noch aus.

Quelle: welt.de

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.