Wie du gegenüber deinen Kollegen im Meeting intelligenter und brillanter wirkst.

Meetings meistern: 10 Tricks, um in jedem Meeting intelligent zu wirken

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Meetings gehören in Unternehmen mit mehreren Beschäftigten zur Tagesordnung. Dabei sind die Inhalte der Meetings ganz unterschiedlich – so werden beispielsweise Projekte und deren Abarbeitung besprochen, Aufgaben delegiert oder bestimmte Sachverhalte erläutert. Je nach Thema kann solch ein Meeting etwas eintönig und langweilig sein, als Zuhörer passiert es vielleicht das eine oder andere Mal, dass man vom Thema abschweift. Da ist die Planung des nächsten Urlaubs viel interessanter oder die Gestaltung des kommenden Wochenendes ist weitaus spannender als dieses Meeting. In diesen und ähnlichen Fällen heißt es dann, intelligent und vor allen Dingen interessiert zu wirken.
Wir verraten dir 10 Tricks, mit denen du in jedem Meeting intelligent wirken kannst, während andere vortragen und die Meetings halten.

1. Nicke ständig und mache dir Notizen

Während ein Kollege oder der Chef das Meeting hält, nicke – wenn es passt – zustimmend und mache dir Notizen. Generell solltest du immer einen Notizblock bei Meetings zur Hand haben, denn das wirkt sehr wichtig und intelligent. Schreibe aus jedem Satz, der vorgetragen wird, ein Wort auf und nicke dabei noch permanent. Sollte dich eine Kollegin oder ein Kollege darauf ansprechen, warum du dir während der Besprechung Notizen machst, dann gib zur Antwort, dass dies deine eigenen, persönlichen Notizen sind und jemand von den Kollegen das Meeting mitprotokollieren sollte. Die Extra-Arbeit, nämlich das Protokollieren des Meetings, hat jetzt ein anderer.

2. Zeichne ein Venn-Diagramm

Ein Venn-Diagramm dient vor allem in der Mathematik, genauer gesagt in der Mengenlehre dazu, das Ganze zu veranschaulichen. Mit dem Zeichnen dieses Venn-Diagramms wirkst du intelligenter. Selbst wenn du das Diagramm falsch malst, ist überhaupt nicht schlimm. Es ist sogar umso wirkungsvoller, denn deine Kollegen werden sich darüber Gedanken machen, wieso dieser Kreis diese Größe hat und nicht größer oder kleiner ist. Und du kannst dich wieder auf deinem Stuhl zurücklehnen, und weiter in Gedanken deinen Urlaub planen.

3. Wandle Prozentangaben in Bruchangaben um

Wenn jemand sagt, dass etwa 25 Prozent der Nutzer auf dieses eine Symbol klicken, dann wirf du in den Raum, dass dies als 1 von 4 ist und notiere dir das natürlich auch! Die Teilnehmer des Meetings werden von dir beeindruckt sein und dir auch zustimmend zunicken. Deine mathematischen Fähigkeiten werden sie in Erstaunen versetzen, vor allem deshalb, weil von ihnen keiner daran gedacht hat.

4. Erinnere die Teilnehmer des Meetings daran, sich auf das Wichtige zu konzentrieren

In den meisten Meetings hat jeder Teilnehmer etwas beizutragen, jeder möchte gleichzeitig sein Wissen, seine Meinung preisgeben. Du hast aber von dir das Gefühl, dass du den Faden verloren hast, dem Ganzen nicht mehr richtig folgen kannst – weil du eben gerade nochmal an deinen Urlaub gedacht hast? Dann ist jetzt die beste Gelegenheit dafür, dass du „Hallo Leute, beschränkt euch doch mal auf das Wesentliche!“ in den Raum wirfst. Alle werden sich in deine Richtung wenden, und mit Erstaunen feststellen, dass du mit wenigen Worten dieses heillose Stimmengewirr zum Verstummen bringen kannst.
Und nun kommst du nochmal zum Einsatz, indem du den Satz hinzufügst: „Welches Problem haben wir denn nun, was wollen wir denn jetzt lösen?“
Du hast so Zeit gewonnen und einen weiteren Punkt für dich eingefahren, dass du während des Meetings intelligent wirkst.

5. Wiederhole die letzte, gute Bemerkung eines Kollegen

Dein Kollege haut einen Punkt raus, der von unglaublicher Brillanz ist. Und hier kommt nun dein Einsatz, damit die Meetingteilnehmer diese intelligente Äußerung dir zuschreiben. Wie das geht? Du sagst einfach nur: „Lass mich das gerade nochmal wiederholen!“ und sagst das, was der Kollege eben gesagt hat, ganz langsam, wirklich, ganz langsam. Dadurch erreichst du, dass seine Äußerung auf dich übergeht und später die Teilnehmer des Meetings dir die brillante Aussage zuordnen werden.

6. „Kann man das skalieren?“ – eine top Frage für ein Meeting

Mit dieser Frage „Kann man das skalieren?“ kannst du unter deinen Kolleginnen und Kollegen etwas Verwirrung stiften. Ganz gleich, was gerade diskutiert wird, du wirfst die Frage „Kann man das skalieren?“ in den Raum. Damit kannst du alle etwas verwirren, da wohl kaum jemand diese Frage auf das Gesagte beziehen kann.

7. „Kannst du bitte eine Folie zurückgehen?“ – eine weitere top Frage

Kein Vortragender möchte von den Teilnehmern den Satz hören „Kannst du bitte nochmal auf die vorhergehende Folie gehen?“ Mit diesem Satz vermittelst du den Eindruck, dass du das Meeting ganz aufmerksam verfolgt hast, während die anderen Teilnehmer etwas Wichtiges übersehen haben. Die Brillanz und die Aufmerksamkeit sind wieder voll bei dir. Treffe noch eine Aussage zu der gewünschten Folie und du hast alle damit verwirrt.

8. Stehe während des Meetings auf und laufe hin und her

Denn dies ist etwas, was sich kaum jemand traut. Und dadurch vermittelst du wieder einmal mehr, wie intelligent und toll du bist. Laufe herum, lehne dich an die Wand, beuge dich über den Stuhl, seufze und schau nachdenklich. Und jeder würde jetzt gerne wissen, was in deinem Kopf vorgeht und was du über das Ganze denkst.

9. Stehe auf, gehe raus und erledige einen Anruf

Entgegen der eigentlichen Befürchtung, dass man die Priorität des Meetings untergräbt, indem man raus geht und telefoniert, vermittelt man eher den Eindruck, wichtig zu sein. Denn wer für einen wichtigen Anruf ein Meeting verlässt, der ist wichtig!

10. Lache über dich selbst, gib deinen Fauxpas zu

Sollte dich jemand nach deiner Meinung über das Gesagte, über den Inhalt des Meetings, fragen, dann sei ehrlich und sage, dass du bereits vor einer halben Stunde mit deinen Gedanken abgedriftet bist. Für deine Ehrlichkeit werden die Teilnehmer des Meetings dich bewundern und über dich lachen und keiner wird dir böse sein.

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Über den Autor

Alexandra Jankowiak

Gelernte Bürokauffrau mit Weiterbildung zur IHK-geprüften Wirtschaftsinformatikerin mit Schritt in die Selbstständigkeit im Jahre 2005.
Seitdem texte ich mit viel Spaß zu den unterschiedlichsten Themen. Blogtexte, Ratgebertexte und Testberichte gehören zu meinem täglich-Brot des Texter-Daseins.
Dazu biete ich Dienstleistungen im Bürobereich an, die vorbereitende Kontierung für Kunden gehört ebenfalls zu meinem Tätigkeitsfeld.
Langweilig wird es mir nie - das ist Fakt :)

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