"Woz" steht noch immer auf der Apple-Gehaltsliste

Apple-Mitgründer Steve Wozniak: So gering ist sein Gehalt von Apple

Wer an die Apple-Gründung in einer Garage im kalifornischen Los Altos denkt, hat meist vor allem den Namen Steve Jobs im Kopf. Doch an der Gründung war noch ein weiterer Steve beteiligt, der als der kreative Bastler im Team galt: Steve Wozniak. Während der dritte Gründer im Bunde, Ronald Wayne, kurz nach der Gründung seine 10-Prozent-Anteile für wenige hundert Dollar verkaufte, bezieht Steve Wozniak auch heute noch jede Woche ein Gehalt von Apple. Dabei ist er bereits seit einigen Jahrzehnten gar nicht mehr für den US-Großkonzern tätig.

50 Dollar pro Woche. Das ist das Gehalt welches der 69-Jährige Mitgründer von Apple weiterhin erhält. Damit ist er der einzige Apple-Mitarbeiter, der seit Tag 1 der Gründung auf der Payroll des Tech-Unternehmens aus Cupertino steht.

Steve Wozniaks Gehalt hat symbolischen Charakter

Gut neun Jahre nach der Gründung verließ „Woz“ Apple. Demnach besteht seitens Apple gar keine Notwendigkeit mehr, dem Computer-Genie weiter ein Gehalt zu zahlen. Und dennoch zahlt Apple Steve Wozniak weiterhin rund 45 Euro pro Woche an Gehalt aus. Das sind etwas mehr als 2.300 Euro im Jahr. Darauf angewiesen ist der Apple-Gründer nicht. Denn seine Aktien und anderen Firmenanteile belaufen sich auf ein Vermögen von knapp 100 Millionen Dollar. Der wöchentliche Gehaltscheck von Apple hat für Steve Wozniak also vor allem einen symbolischen Charakter.

„Niemand wird mich feuern und ich habe wirklich immer noch starke Gefühle für Apple.“, so Wozniak im Remarkable People-Podcast. Jedoch könne er nicht mehr im operativen Geschäft für Apple arbeiten, da er zu offen und ehrlich ist und dies nicht aufgeben möchte. Schon in den vergangenen Jahren äußerste sich Steve Wozniak mehrfach kritisch gegenüber Apple. Mit vielen Entwicklungen des iPhone-Herstellers war der Apple-Mitgründer nicht einverstanden. Seine Gedanken hielt er nie zurück. So sei die Apple Watch „keine zwingende Anschaffung“ und er kritisierte Apple für die Abschaffung des Kopfhöreranschluss und die Face ID-Funktion beim iPhone X. Steve Wozniak selbst entwickelte einst den Apple I, den weltweit ersten Personal Computer, der rund 200-Mal verkauft wurde.

https://www.gruender.de/was-gruender-und-unternehmer-von-apple-lernen-konnen/

Quelle: Remarkable People via Input Mag

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Über den Autor

Autorenprofil: Katharina Schell

Katharina Schell

Bereits gut die Hälfte ihrer Lebenszeit ist Katharina als Journalistin aktiv, denn sie startete mit 15 Jahren als freie Journalistin in der Lokalredaktion der Westfälischen Rundschau. Nach ihrem Abitur 2010 folgte ein sehr praxisnahes Bachelorstudium der Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Während des Studiums absolvierte sie Stationen bei Bild.de sowie in Fernsehproduktionen für ARD und ZDF. Danach entschied sie sich 2013 für ein Volontariat bei inside-digital.de und baute in den Jahren danach als Chefredakteurin unter anderem das Magazin von handy.de auf. Seit Dezember 2019 verantwortet sie als Redaktionsleitung und Portalmanagerin die redaktionelle Gestaltung von Gründer.de.

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