Berliner Startup BonaverdeWer unseren Blog in aller Regelmäßigkeit liest, wird wissen, dass sich unser Content primär um gewonnene Erkenntnisse zu Marketingstrategien dreht.
Doch heute möchten wir von Gründer.de ein Berliner Startup vorstellen, welches vor rund 5 Jahren mit einer visionären Idee und vielen Tüfteleien begann.

Die Rede ist hierbei vom Kaffeeautomaten Produzent „Bonaverde“, welcher aus einem jungen und dynamischen Team bestehend sich „mal eben“ dachte, die Welt des Kaffees zu revolutionieren.

Federführend agiert dabei der Gründer und CEO, Hans Stier, der 2011 die Idee fand die weltweit erste Kaffeemaschine zu bauen, welche den Kaffee nicht nur mahlt und brüht, sondern auch selbst röstet!

Über 135 Kaffeemaschinen-Prototypen baute das Jungunternehmen, um zum heutigen Ergebnis zu gelangen.

Diese sollten die Fähigkeit besitzen, frische und getrocknete Bohnen vom Farmer direkt zu rösten und zuzubereiten. Die Wartezeit für die Röstung dauert im Durchschnitt dabei gerade einmal 4 Minuten und verspricht als Ergebnis einen viel bekömmlicheren Kaffee.

Der Grund dafür liegt bei der unmittelbaren Röstung, durch die nicht die gleichen Säuren entwickelt werden, als wenn die Bohnen lange gelagert werden und dann vielen Kaffeetrinkern auf den Magen schlagen.

Die verantwortungsbewusste Idee

Durch die Konzeption würde es gelingen, Vertriebs- und Verarbeitungsprozesse um 17 Schritte zu reduzieren.

Schließlich würden die Farmer den Maschinenhersteller direkt beliefern und somit den Weg über mehrere Import- und Exporteure sparen.

Dieser Punkt bringt weitere Vorteile mit sich. Nachweislich bekannt, erzielen die Bauern den geringsten Profit an einer Kaffeebohne und die großen Konzerne, die sonst die Bohnen rösten und vertreiben, verdienen horrende Summen daran.

Durch den unmittelbaren Vertriebskanal würden die Bauern also mehr für ihre Ernte erhalten, was die Fairtrade Agreements tatkräftig unterstützt und langfristig gesehen zu einer Verbesserung der Lebensumstände führe.

Aber auch für den Bereich Umweltschonung ist Bonaverde aktiv, denn die Bohnen sollen laut Planung in Jutebeuteln an die Endkunden geliefert werden.

Durch den Verzicht auf Verpackungen aus Plastik oder Papier werden somit Ressourcen geschont und die Kunden erhalten ein transparenteres Angebot.

Der Coup

Was uns und auch hoffentlich Sie in den erläuterten Abschnitten überzeugte, hat schon längst bei vielen Amerikanern funktioniert.

Das Startup entschied sich dazu, das benötigte Kapital zur weiteren Vermarktung und Produktplatzierung über das sogenannte Crowdfunding zu generieren. Dabei handelt es sich um eine „Schwarmfinanizerung“, bei der die breite Internetgemeinschaft finanzielle Unterstützung bietet und kumuliert höhere Summen stemmen kann.

Da der Begriff hierzulande noch nicht wirklich einschlagende Erfolge verzeichnen konnte, betrat Hans Stier den deutlich affineren amerikanischen Markt.

Und so wurde am 12. November 2013 der Grundstein des Coups gelegt, denn bereits nach 12 Stunden des Fundings, wurde das bestrebte Unterstützungsvolumen von 135.000$ erreicht.

 

Mit besten Grüßen,
Fabian Strohdiek
Content Manager, Gründer.de

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