Wie wir bereits in einem anderen Blogartikel von uns angekündigt haben, folgt heute der 2. Teil zum „Besucher-Recycling“. Wir hoffen, dass Ihnen die bisherigen 4 Regeln einen Mehrwert für das eigene Business liefern konnten und präsentieren Ihnen jetzt noch die 4 ausstehenden Regeln, mit denen Sie Ihre Besucher „recyceln“ können.

5. Regel: Bestätigungslinks zielgerichtet nutzen

Wenn Sie Ihre Mail an den Kunden senden und dieser den Bestätigungslink aktiviert, ist dies natürlich eine optimale Reaktion des Kunden, welcher jedoch lukrativer genutzt werden sollte.

Viele Marketer nutzen den entscheidenden Moment nicht, in dem der Kunde unmittelbar sein Interesse bekräftigt und in diesem Moment auch schon über ein Kaufinteresse verfügt.

Nutzen Sie diese Chance und folgen Sie einer dieser beiden Möglichkeiten:

1. Leiten Sie den Kunden direkt auf das Gratis-Angebot weiter – nach diesem Angebot verweisen Sie auf ein rabattiertes Einstiegsangebot (ausdrücklich  zu empfehlen!)
2. Leiten Sie direkt auf ein rabattiertes Einstiegsangebot

Natürlich steht es Ihnen offen, wie „aggressiv“ Sie Ihre Vermarktung leiten möchten, aber unsere Erfahrungen belegen, dass eine weitere Bestätigungsmail mit einem erneuten Link zu einer der beiden oben genannten Varianten sich erneut positiv auf Ihre Umsatzgenerierung auswirkt.

6. Regel: Den Kunden mit der Aktivierung des Austragungslinkes nicht sofort aufgeben!

Der Fall, dass der Kunde sich aus dem Newsletter austrägt, zeigt mehr als eindeutig, dass dieser kein weiteres Interesse an Ihren Produkten hat.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie daraus keine Vorteile mehr ziehen können!

Denn so geht es eben doch:

Bestätigen Sie seriös, dass die erfolgreiche Abmeldung erfolgt ist, verweisen Sie jedoch zugleich unbedingt auf ein weiteres Angebot.

Dabei sollte es sich um ein Angebot eines Partners handeln, da dieses den Kunden in dem Moment wohl eher ansprechen könnte.

Der Vorteil liegt dabei in einem partnerschaftlichen Abkommen, dass der beworbene Partner diese Strategie auch anwendet und somit Kunden und Partner gegenseitig davon profitieren.

Der Partner sollte dabei  gleichwertig sein, damit die „Kundenübertragung“ nicht zu einseitig wird oder zu unterschiedliche Kaufpotenziale ausgetauscht werden.

Denn was nützt es Ihnen, wenn Ihr Partner primär Kunden mit kleinem Geldbeutel akquiriert und weiterleitet und Sie dagegen zahlungskräftige Kunden?!

7. Regel:  Schaffen Sie Viralität!

Folgende Beispielsituation: Ein Interessent liest Ihren Blogartikel. Diesen liest er offenbar nur, weil er Sie und/oder das Thema spannend findet.

Frage: Was passiert aus Sicht des Lesers nach dem Lesen?

Antwort: Meistens surft er auf irgendeiner anderen Seite weiter und findet keinen plausiblen Grund, Ihre Seite ein zweites Mal zu besuchen.

Reagieren Sie: Schaffen Sie eine Handlungsaufforderung für den Leser am Ende des Artikels.

Diese Aufforderung könnte sein, den Artikel einfach nur zu „liken“ oder einen Kommentar zu hinterlassen.

Durch einen Kommentar könnte der Kunde interessiert sein wieder auf Ihre Seite zurück zu kommen und auf Reaktionen zu warten und sich doch eben weiter mit Ihrer Webseite zu beschäftigen.

Im Idealfall gibt der Kunde den gebetenen „Like“ und schafft die erwünschte Viralität.

Ein weiterer potenzieller Kundenkreis wird somit in nur wenigen Sekunden kontaktiert und verschafft womöglich neue Leads.

8. Regel: Kundensupport anpassen

Der Kundensupport sollte in erster Linie natürlich immer dazu dienen, den Kunden schnell und effektiv zu helfen.

Doch durch die Platzierung eines „Call-to-Action“ am Ende einer E-Mail wird der Kundensupport verbessert und schafft Ihnen weitere Vorteile:

1.Verweisen Sie auf ein zum Problem passendes Produkt (auch Affiliate-Produkte möglich)

Dadurch zeigen Sie dem Kunden zum einen, dass Sie adäquate Lösungskonzepte anbieten und sich problembezogen orientieren.

Und auf der anderen Seite generieren Sie natürlich wieder neuen Umsatz.

2.Lassen Sie über eine Online-Umfrage Ihre Produkte, Ideen usw. unmittelbar bewerten.


Keine Kritik ist wertvoller als die der eigenen Kunden!

Nutzen Sie deshalb diese Möglichkeit, direktes und ehrliches Feedback zu erhalten um somit kritisierte Produkte zu verbessern.

Dies suggeriert dem Kunden auch, dass seine Meinung zählt und dass Sie auf die Kundeninteressen eingehen – so werden Kundenbeziehungen gefördert.

Fazit:

Die genannten Optionen zum „Besucher-Recycling“ sind allesamt einfach und ohne große Kosten umzusetzen – dies sollte man unbedingt für sein Business nutzen!

Schließlich ergeben sich nicht viele weitere Strategien, mit denen Sie mehr Umsatz generieren können, ohne neue Besucher bzw. zusätzlichen Traffic.

Doch auch jedes Vorgehen hat einen gewissen Bereich, indem Überreize erzeugt werden und dies ist auch bei den genannten Regeln so.

Schaffen Sie also ein gesundes Gleichgewicht bei Ihren Vorgehensweisen, welche dadurch ethnisch vertretbar bleiben und eine gegenseitige „Win-Win Situation“ garantieren.

Wir hoffen natürlich, dass wir Ihnen über die Woche interessanten und nützlichen Content liefern konnten und würden uns darüber freuen, was Ihre Erfahrung, Meinungen und Kritiken zum Thema „Besucher-Recycling“ sind.

Mit besten Grüßen,
Fabian Strohdiek
Content Manager Gründer.de

Die 8 goldenen Regeln des „Besucher- Recyclings“ ( Teil 2)
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