Früher wurde es oft weitestgehend vom Arbeitgeber vorgegeben, wie der Arbeitsplatz auszusehen hat. Heute haben insbesondere Gründer freie Hand bei der Wahl und Gestaltung ihres Arbeitsplatzes. Aber welche Möglichkeiten gibt es, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass ein möglichst effizientes Arbeiten gefördert wird?

Wo Freiheit anfängt, fängt das Chaos an?

Clean-Desk-Policy gehörte damals zum absoluten „must have“, auch heute ist es noch bei vielen Unternehmen an der Tagesordnung. Hier kommt es wohl auf die Branche an: Wer klar und strukturiert arbeiten muss, sollte seinen Arbeitsplatz entsprechend gestalten. Als Kreativer ist ein wenig Chaos dagegen durchaus erlaubt, ein tristes Umfeld schränkt die Gedankenvielfalt ein. Doch bei all dieser Freiheit darf eins nicht vergessen werden: Freiheit am Arbeitsplatz darf keine Ausrede für einen schlechten Arbeitsplatz sein.

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Ein effizienter und gesunder Arbeitsplatz

Ein unordentlicher Arbeitsplatz führt oft zu vermeidbaren Fehlern oder Verzögerungen. Beides kostet unnötig viel Zeit und Nerven. Zudem kann ein unachtsam gestalteter Arbeitsplatz die Gesundheit negativ beeinflussen. Insbesondere kleine Start-Ups oder Leute mit Home-Office sparen hier am falschen Ende. Während für die Hardware wie Computer viel Geld ausgegeben wird, wird bei den für die Gesundheit wichtigen Sachen gesparrt. Deshalb sollte zumindest bei der Wahl der Möbel auf Ergonomie geachtet werden. Man selbst weiß vielleicht gar nicht, worauf man genau achten muss. Daher soll man auch auf die professionelle Beratung bei der Auswahl nicht verzichten, was Büroausstatter gaerner anbietet.

Bei der Suche nach Räumlichkeiten sollten trotz oftmals hoher Büromieten auch gesundheitliche und psychologische Aspekte, wie eine gute Durchlüftung oder ein angenehmer Ausblick aus dem Fenster Beachtung finden. Ein effizienter Arbeitsplatz ist so gestaltet, dass er die Begeisterung für ein Projekt aufrechterhält. Ganz davon abgesehen, dass ein repräsentatives Büro auch einen guten Eindruck bei deinen Kunden hinterlässt.

Ordnung am Arbeitsplatz

Es ist trivial und ja auch Oma hätte das so gesehen, aber Voraussetzung für einen effizienten Arbeitsplatz ist Ordnung. Sie stellt sicher, dass man nicht die Hälfte der Arbeitszeit mit dem Suchen von irgendetwas verbringt. Das können sich gerade Gründer, die eben nicht pro Stunde bezahl werden, auch gar nicht leisten. Zudem stellt ein geordneter Arbeitsplatz sicher, dass nichts Wichtiges verloren geht. Einige Gegenstände gehen übrigens irgendwann zu Neige. Es empfiehlt sich eine Routine darin zu entwickeln, zum Beispiel neues Druckerpapier immer sofort nachzubestellen, wenn man das letzte Päckchen aufgerissen hat. So entstehen keine nervigen Engpässe. Unverzichtbar für eigentlich jeden Schreibtisch ist ein gutes Ablagesystem. Zwar machen wir heute vieles am PC, aber gerade die wichtigen formellen Sachen geschehen ja nach wie vor meist postalisch. Da ist es gut, wenn alles seinen Platz hat. Und zwar am besten einen Platz, an dem es auch gesehen wird und nicht vergessen werden kann. Wer viel mit Unterlagen, die sensible Daten enthalten, hantiert, sollte ein wenig Geld in einen Aktenvernichter investieren. Dieser kann direkt unter dem Schreibtisch stehen, sodass alles, was sich erledigt hat, direkt entsorgt werden kann. Genauso wichtig ist es Unterlagen, die noch gebraucht werden so zeitnah wie möglich geordnet abzuheften.


Effizienz am Arbeitsplatz durch kurze Wege

Eine einfache Regel besagt: Alles was häufig gebraucht wird, sollte möglichst griffbereit liegen. Etwas Ähnliches gilt, wenn mehrere Personen zusammenarbeiten. Wer enger zusammenarbeitet und somit häufiger etwas zu besprechen hat, sollte möglichst nah beieinandersitzen. Das liegt jetzt nicht nur daran, dass man sonst jedes mal fünf Minuten durch das Büro rennt, wenn es etwas Wichtiges zu besprechen gibt. Ein kürzerer Weg, lässt auch die Hemmschwelle sinken, etwas anzusprechen. So können unnötige Informationsdefizite und Missverständnisse vermieden werden. Wenn der Kollege direkt gegenübersitzt, fragt man nämlich eher noch mal nach, ob man das so richtig verstanden hat.

Auch bei der Raumeinteilung oder der Positionierung der Möbel sollte das beachtet werden: Gibt es einen Mitarbeiter, der besonders oft zum Drucker muss? Ist der Weg zur Teeküche für jeden etwa gleich?

Effizienz und Kreativität an einem Arbeitsplatz

Um dem kreativen Denken auf die Sprünge zu helfen, kann es sinnvoll sein den Arbeitsplatz ab und an umzugestalten. Wer die Möglichkeit hat, sollte auch nicht jeden Tag am gleichen Platz arbeiten. Shared Workspaces bieten beispielsweise eine Möglichkeit für Abwechslung und neue Impulse. Zum Schluss sollte aber das Ziel sein, dass du und deine Mitarbeiter sich wohlfühlen. Das Investment in eine hochwertige Ausstattung lässt sich natürlich steuerlich absetzen und ist damit eins der wichtigsten Investments in dein Unternehmen.

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