Arbeiten von ZuhauseFür wen ist es kein Traum, sein Geld vom heimischen Schreibtisch aus zu verdienen? Und das mit einer Arbeit, die ihr oder ihm gefällt? Zugegeben, das ist nicht einfach: Du brauchst neben einer großen Portion Mut für den Schritt in die Selbstständigkeit vor allem Spaß daran, dein eigener Chef zu sein. Auch eigenverantwortlich zu handeln darf dich nicht abschrecken. Außerdem sollten dir ein nicht enden wollendes Engagement, große Flexibilität und vor allem ein hohes Maß an Geduld nicht fremd sein.

Vielleicht kennst du die Aussage, dass Selbstständig-Sein vor allem „selbst“ und „ständig“ bedeutet. Du bist für alle Tätigkeiten verantwortlich, und wenn du genügend Geld verdienen möchtest, musst du ununterbrochen für deinen Erfolg arbeiten und Leidenschaft zeigen. Außerdem heißt es oft schnell zu reagieren, auch an Sonn- oder Feiertagen, am frühen Morgen oder spät am Abend. Geduld musst du aufbringen, weil sich der ganz große Erfolg vielleicht nicht sofort einstellen wird – oder weil ein Kunde auch einmal anstrengend ist. Wenn du aber dranbleibst, dann kannst du durch das Arbeiten von Zuhause früher oder später deinen Lebensunterhalt gut bestreiten.

Wenn du die eben genannten Eigenschaften mitbringst und Geld im Internet verdienen möchtest, dann haben wir genau die richtigen Tipps für dich. Aber egal, für welchen Weg du dich entscheidest, du brauchst für all diese Jobs zuerst einen Gewerbeschein. Dieser kostet ungefähr 20 Euro, die Preise variieren von Stadt zu Stadt. Zu Beginn genügt eine Anmeldung zum Kleinunternehmer.

1. Der eigene Onlineshop

Zunächst stellt sich die Frage, was du im Internet verkaufen kannst. Fast alles lässt sich heutzutage zu Geld machen – von der Handseife bis zur ausgefeilten Software. Um mit einem Onlineshop Einnahmen zu erzielen, brauchst du vor allem eines, nämlich eine zündende Geschäftsidee. Wenn du diese für ein ganz neues Produkt oder eine Dienstleistung hast, die bisher nur selten oder noch nicht angeboten wurde, dann ist der erste wichtige Schritt getan. Du hast eventuell eine Nische entdeckt, die du mit einem Onlineshop im Internet abdecken kannst.

Online-Shop Tool „SUPR“

Um potenziellen Kunden dein Angebot so näherzubringen, dass sie es letztlich kaufen, benötigst du folgende Voraussetzungen:

  • eine gut gestaltete Website,
  • die passenden Werbemaßnahmen,
  • sehr großen Traffic auf deiner Seite.

Eine gut gestaltete Website bedeutet, dass sie fehlerfrei funktioniert, gut und übersichtlich strukturiert ist und alle wesentlichen Informationen zu deinem Angebot enthält. Die Website ist dein Aushängeschild – sorge also dafür, dass die Leute sie kennenlernen und nach dem Anklicken auch auf ihr bleiben. Nutze auch deine Social-Media-Kanäle: Lade deine Familie, Freunde und Bekannten ein, die Seite zu besuchen, sie mit deren Freundeskreis zu teilen und zu liken. So werden mit der Zeit die Besucherzahlen steigen. Je mehr Traffic du generierst umso größer ist die Chance, dass du dein Produkt oder deine Dienstleistung an den Mann beziehungsweise die Frau bringen kannst.

2. Arbeiten von Zuhause – als „Affiliate“ Werbung machen

Wenn du einen Blog betreibst oder eine private Website dein Eigen nennst, kannst du damit ebenfalls Geld im Internet verdienen. Du kannst dafür sogenannte Affiliateprogramme nutzen. Sie bieten Werbemittel an, die du auf deiner Seite einbaust. Immer, wenn dann ein Besucher deiner Website auf ein solches Werbebanner klickt und im Zielshop etwas kauft, erhältst du eine Provision ausbezahlt.

Amazon Partnerprogramm

Nehmen wir an, dein Blog beschäftigt sich mit einem speziellen Thema, z. B. Make-Up. Dann melde dich bei Affiliate-Netzwerken an, schalte die passende Werbung für Make-Up-Artikel und schon kannst du Geld mit Provisionen zwischen 2 und 25 Prozent des Warenwertes verdienen. Auch hier gilt, dass deine Einnahmen in dem Maße steigen werden, wie sich die Zahl der Besucher auf deiner Website erhöhen. Einige dieser Affiliateprogramme könnten interessant für dich sein:

  • AmazonPartnerNet (Partnerprogramm von Amazon)
  • SuperClix.de (Programm für Nischen-Anbieter und Erwachsenenthemen)
  • Affili.net (zahlreiche Unternehmen sind vertreten)
  • Check24-Partnerprogramm (bekannt aus der Werbung)
  • AWIN.com (früher Zanox-Affiliateprogramm)
  • Finanzen.de (Programm für Kredit- und Finanzangebote)
  • Belboon.com (bietet exklusive Partner, wie z. B. Nivea)
  • 500affiliates.com (Spezialanbieter für Börsen-Trader, Provision bis zu 800 US-Dollar)

Bei den Affiliateprogrammen hast du oft die Auswahl, welche Methode du als Vergütungsgrundlage möchtest: Pay-per-Click (PPC), Pay-per-Lead (PPL) oder Pay-per-Order (PPO).

Bei PPC bekommst du pro Klick auf den Link oder Banner eine Vergütung. Diese ist sehr oft im Cent-Bereich. PPL wird vergütet, wenn sich Menschen über deinen Link zum Newsletter anmelden oder sich auf der Homepage registrieren. Hier gibt es eine Geldspanne zwischen 1 und 40 Euro. Und PPO bedeutet, dass jeder Einkauf mit einer Provision meist zwischen 2 und 25 % des Einkaufswert vergütet wird.

3. Arbeiten von Zuhause als Influencer und Blogger

Ein erst seit etwa zehn Jahren existierendes Betätigungsfeld im Bereich Arbeiten von Zuhause ist der des Influencers. Als einen solchen bezeichnet man Leute, die ihre Bekanntheit nutzen, um für Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen zu werben.

Blogvermarktung über „Seeding Up“

Dafür zahlen Firmen Geld, denn sie sind auf jede gute Werbung angewiesen. Nehmen wir als Beispiel Kim Kardashian: Wenn sie in einer ihrer Nachrichten oder Videos auf Instagram ein bestimmtes Produkt erwähnt oder trägt, will der Großteil ihrer Follower dasselbe Produkt haben.

Aber auch wenn du keine Berühmtheit bist, kannst du dich dennoch bei Websites wie

  • Linkilike.com
  • Hashtaglove.de
  • Reachhero.de
  • SeedingUp.de

anmelden und gegen eine Provision auf Facebook, Twitter, Youtube oder Instagram für Produkte werben. Falls dein eigener Blog oder Kanal bei Youtube viele Follower hat, darfst du dich mit Recht zu den Influencern zählen. Die Leute folgen dir, weil du dich mit bestimmten Themen befasst und damit zur Meinungsbildung beiträgst. Wenn du Glück hast, werden irgendwann auch teilweise große Unternehmen auf dich aufmerksam und bieten dir von sich aus eine Kooperation an. Diese Art von Marketing ist mittlerweile ein Millionengeschäft. Spätestens dann hast du es als Influencer geschafft und kannst mitunter viel Geld im Internet verdienen.

Die wichtigste Regel bei dieser Arbeit ist, immer authentisch zu bleiben und deinen Besuchern ausschließlich informative und interessant aufbereitete Informationen zu liefern. Wenn dein Blog bzw. Youtube-Kanal langweilig wird, sind deine Follower sehr schnell verschwunden und kommen meist auch nicht wieder zurück.

Digitales Business

4. An Onlineumfragen teilnehmen

Als sehr gute und sichere Methode mit dem Arbeiten von Zuhause Geld zu verdienen, gilt die Teilnahme an Onlineumfragen. Damit du an solchen Befragungen teilnehmen kannst, musst du nur mithilfe einer kostenlosen Anmeldung einen Account bei verschiedenen Marktforschungsinstituten erstellen.

Geld verdienen mit Umfragen bei“Triaba“

Die Marktforscher laden dich dann zu Interviews ein, die auf dein Profil passen. Für die Teilnahme an einer Umfrage erhältst du ein Honorar, das bis zu 15 Euro beträgt. Wenn du dich an sehr vielen Untersuchungen beteiligst, kann ein beachtlicher Betrag herauskommen. Erfahrungen zeigen allerdings, dass man als Teilnehmer häufig schon nach den ersten Antworten aussortiert wird, weil die gemachten Angaben nicht zum Thema der Umfrage passen.

5. Als Produkttester Geld von Zuhause aus verdienen

Du hast Spaß daran, Produkte zu testen? Dann versuch dich als Produkttester. Die Einfachheit bei diesem Arbeiten von Zuhause liegt darin, dass du die Testprodukte normalerweise kostenlos erhältst und sie behalten darfst, wenn der Test vorbei ist.

Damit du als Versuchsperson für Produkte arbeiten kannst, musst du dich auf entsprechenden Websites wie

  • MySurvey.com
  • Globaltestmarket.com
  • Toluna.com

um Aufnahme bewerben. Nach der Anmeldung wirst du aufgrund deines Profils für bestimmte Tests ausgesucht. Du bekommst das infrage kommende Produkt (digitale Produkte erhältst du online) mit detaillierten Vorgaben zur Nutzung. Dann prüfst du den Artikel über den angegebenen Zeitraum auf vorgeschriebene Weise und schreibst anschließend eine Auswertung. Diese schickst du nicht an die Plattform, bei der du dich angemeldet hast, sondern normalerweise direkt dem Herstellerunternehmen. Manchmal besteht deine Vergütung in dem Produkt, das du behalten kannst. In vielen Fällen gibt es aber auch Geld in Höhe bis zu 40 Euro. Wie hoch das Honorar ist, hängt unter anderem von der Art des Tests ab.

6. Als Autor Geld im Internet verdienen

Eine gute Möglichkeit zum Geldverdienen im Internet ist die Betätigung als Autor oder Schriftsteller. Musstest du früher dein Manuskript erst an unzählige Verlage schicken, kannst du heute als sogenannter Selfpublisher durchstarten. Eine lukrative Form ist hierbei das eBook. Immer mehr Leute kaufen sich keine Bücher in der Buchhandlung, sondern laden sich die Bücher auf ihren PC, das Tablet oder den eBook-Reader.

Falls du gerne und interessant schreibst, kannst du eines der kostenlosen Formatierungsprogramme wie beispielsweise Kindle Textbook Creator, Mobipocket Creator, Calibre oder Sigil herunterladen, deinen Text dort einsetzen und layouten – schon hast du dein eBook fertig. Es gibt auch entsprechende Websites, die für dich gegen eine Gebühr die wichtigsten Arbeiten erledigen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Kindle Direct Publishing von Amazon
  • Tredition
  • Tolino-Media

Wichtig ist, dass du schon eine Idee hast, welche Art von eBook du veröffentlichen möchtest – einen Ratgeber, ein Gedichtsband, einen Roman oder ein Sachbuch. Es gibt unzählige Themenbereiche, mit denen du schreibend im Internet Geld verdienen kannst.

7. Selbstständig als Texter – Aufträge über das Internet bearbeiten

Mit dem Schreiben von Texten – allerdings in Form von Auftragsarbeiten – kannst du ebenfalls gutes Geld im Web verdienen. Dabei gilt es zunächst, sich Kunden zu suchen, die dir Aufträge für solche Texte erteilen. Du musst also ständig die Augen nach neuen Klienten offen halten.

Zusätzlich kannst du dich auf Content-Plattformen anmelden, auf denen du nach der Anmeldung einen Probetext liefern musst und anhand dieses Textes qualitätsmäßig eingestuft wirst. In deiner Qualitätsstufe kannst du dann Aufträge annehmen und sie nach ihrer Fertigstellung einreichen. Wenn du hochwertige Artikel verfasst, werden diese von den Auftraggebern relativ schnell angenommen und über die Plattform vergütet.

Manchmal bekommst du sie auch zur Überarbeitung zurück, sodass die Abwicklung etwas länger dauert. Vor allem in Zeiten, wo es an Kunden auf dem freien Markt mangelt, kann der Verdienst auf den Content-Plattformen dafür sorgen, dass du dein Auskommen hast. Gerade zu Beginn deiner Tätigkeit als Texter im Internet ist es wichtig, viele Artikel zu schreiben, damit du Einnahmen erzielst, von denen du deinen Lebensunterhalt bestreitest. Auf folgenden Content-Plattformen kannst du dich anmelden:

  • Textbroker.de
  • Content.de
  • Textprovider.de

Übrigens: Texter werden nicht selten pro Wort bezahlt und die Vergütung liegt zwischen 1 und 10 Cent pro Wort. Beim Preis kommt es hauptsächlich auf die Qualität an, die deine Texte haben. Je kreativer sie sind, je weniger grammatikalische oder formale Fehler enthalten sind, umso tiefer greift der Auftraggeber in seine Honorartasche. Festpreise für Texte werden hauptsächlich von Zeitungsredaktionen gezahlt. Dort an Aufträge zu gelangen, ist aber nicht einfach.

8. Die eigene Sprachbegabung zu Geld machen – Übersetzungen anfertigen

Eine Sonderform der Arbeit als Texter im Internet ist das Anfertigen von Übersetzungen für Kunden. Vielleicht beherrschst du ja nicht nur deine Muttersprache fließend, sondern hast noch weitere Fremdsprachen wie Englisch, Spanisch, Französisch oder Chinesisch erlernt.

Im Web werden immer wieder Übersetzer gesucht, die vom einfachen Brief bis zum hochkomplexen Vertrag alles übersetzen können. Gerade bei geschäftlichen oder wissenschaftlichen Übersetzungen kommt es nicht nur auf die korrekte Grammatik an, sondern auch darauf, den Ursprungstext in seiner Intention zu verstehen und ihn unter diesen Gesichtspunkten in die gewünschte Sprache zu übertragen.

Für das Arbeiten von Zuhause als Übersetzer benötigst du also neben erstklassigen Sprachkenntnissen noch eine gute Auffassungsgabe, ein ausgezeichnetes Sprachgefühl sowie Fähigkeiten in den Bereichen Informationsbeschaffung (Research) und Zielgruppenorientierung. Diese ist notwendig, da bestimmte Texte nur für einen gewissen Kreis von Personen geeignet sind, was sich in der Übersetzung niederschlagen muss.

9. Eigene Fotos im Internet verkaufen

Eine sehr kreative Art, aus seinem Hobby eine Arbeit von Zuhause zu machen, ist das Erstellen von Fotos, die du später über das Internet verkaufst. Diese sogenannten Stockfotos kannst du auf verschiedenen Plattformen einstellen und gegen eine Gebühr zur Verwendung durch Dritte freigeben.

Bilder verkaufen bei „Shutterstock“

Zu den bekanntesten Seiten gehören hier:

  • Fotolia.com
  • Shutterstock.com
  • Istockphoto.com
  • 123rf.com
  • Fotosearch.de

Es gibt zahlreiche Websites für Hobby- und Profifotografen, auf denen Bilder aus unterschiedlichen Bereichen eingestellt und angeboten werden können. Manche Agenturen für Stockfotos sind speziell für Naturbilder, andere haben sich auf Reisefotos, Food-Fotografie oder ähnliches fokussiert. Meist verdienen die Fotografen ihr Geld durch sehr viele, bei mehreren Agenturen gleichzeitig veröffentlichte Bilder.

10. Mit dem Smartphone als Microjobber unterwegs sein

Falls du viel unterwegs bist, über ein Smartphone mit guter Kamera verfügst, kannst du sozusagen unterwegs als App-Jobber Geld im Internet verdienen. Dazu musst du dir lediglich entsprechende Apps wie Fotolia, Streetpotr oder AppJobber auf dein Handy laden und schon kannst du Aufträge auswählen, die dir über eine Karte deiner Umgebung angezeigt werden. Dabei geht es fast immer darum, bestimmte Orte aufzusuchen, Bilder zu machen, die eine oder andere Frage zu beantworten und alles an die App weiterzuleiten.

Für jeden erledigten Auftrag erhältst du ein Honorar. Um damit einen anständigen Nebenverdienst zu generieren, musst du extrem viele Aufträge übernehmen. Aber schließlich macht Kleinvieh auch Mist – soll heißen, jeder Auftrag spült am Ende des Monats Geld auf dein Konto.

Arbeiten von Zuhause: Die Top 10 Tipps zum Geld verdienen im Internet
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