Ex-Google-Manager Andy Rubin wollte es mit Apple aufnehmen

Smartphone-Startup Essential Products wird eingestampft

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Er hatte große Pläne und wollte sich mit den Branchengrößen Samsung und Apple messen, als er 2015 das Smartphone-Startup Essential Products gründete. Nun muss Andy Rubin, der auch Googles Android-Geschäfts einst mitgegründet hat, seinen Traum aufgeben. Das Smartphone-Startup mit Sitz im kalifornischen Palo Alto hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass der Betrieb eingestellt wird.

Wieder ein Konkurrent weniger im hart umkämpften Smartphone-Markt. Dabei galt Essential Products als eines der vielversprechendsten Smartphone-Startups aus dem Silicon Valley. Mit Andy Rubin an Bord konnte das Unternehmen Fördergelder in Höhe von 330 Millionen US-Dollar sammeln. Rubin war einst für die Entwicklung der Android-Software bei Google verantwortlich.

2017 folgte das Essential Phone, ein Premium-Smartphone mit einem Titangehäuse und 360-Grad-Kamera. Doch dies verkaufte sich nicht gut. Danach plante das Unternehmen den Launch eines Smart Speakers, doch dazu kam es nie. Wie das Startup nun in einem Blog-Post bekannt gab, habe man bereits ein neues Essential Phone unter dem Namen „Project Gem“ entwickelt, allerdings werde man dies nun nicht mehr auf den Markt bringen.

Kein Platz für Essential Products auf dem Smartphone-Markt

Die genauen Gründe für das Scheitern des Smartphone-Startup bleiben unbekannt. Aber die schlechten Verkaufszahlen, ein schlechtes Timing im heiß umkämpften Smartphone-Markt, starke Konkurrenz aus China sowie die Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber Rubin, dürften ein tödlicher Mix gewesen sein, der zum Ende von Essential Products geführt hat.

Die Entscheidung von Essential Products, das Unternehmen zu schließen, zeigt die Herausforderungen, vor denen Startups aus der Unterhaltungselektronik stehen. Im Gegensatz zu Software-Unternehmen benötigen Hardware-Firmen mehr Kapital, um Komponenten zu kaufen und den Bestand ihrer Produkte zu erhalten.

Quelle: The New York Times

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Über den Autor

Autorenprofil: Katharina Schell

Katharina Schell

Bereits gut die Hälfte ihrer Lebenszeit ist Katharina als Journalistin aktiv, denn sie startete mit 15 Jahren als freie Journalistin in der Lokalredaktion der Westfälischen Rundschau. Nach ihrem Abitur 2010 folgte ein sehr praxisnahes Bachelorstudium der Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Während des Studiums absolvierte sie Stationen bei Bild.de sowie in Fernsehproduktionen für ARD und ZDF. Danach entschied sie sich 2013 für ein Volontariat bei inside-digital.de und baute in den Jahren danach als Chefredakteurin unter anderem das Magazin von handy.de auf. Seit Dezember 2019 verantwortet sie als Redaktionsleitung und Portalmanagerin die redaktionelle Gestaltung von Gründer.de.

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