Neulich bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen (siehe unten), deren Inhalt ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Dieser Artikel bzw. auch das dort zu sehende Video behandelt das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Wie die meisten Internetmarketer schon wissen, ist das Thema Suchmaschinenoptimierung immer noch ein großes Rätsel. Man kann zwar viel im Internet zu diesem Thema lesen, doch sehr wenig kommt aus der IT-Schmiede Google selbst. Kein Wunder also, dass viele Mythen zu diesem Thema im Web die Runde machen.

Beim Surfen im Internet habe ich jetzt aber ein Video gefunden, das vom Google Mitarbeiter Matt Cutts stammt. Dieses Video deckt 5 solcher SEO-Mythen auf, die ich in diesem Beitrag erläutern möchte.

Mythos Nr. 1: Jeder Backlink zählt

Viele Online Marketer sind oft der Meinung, dass sie wie verrückt Backlinks setzen müssen. Doch das ist nicht so, denn nicht jeder Backlink verbessert automatisch die Platzierung bei Google.

Vor allem sind es die Links mit einem sogenannten No-Follow-Attribut, die keinen Einfluss auf das Google Ranking haben.
Um No-Follow-Links sofort erkennen zu können, brauchen Sie eine kleine (kostenlose) Zusatzsoftware namens „Quirk Search Status“ für Ihren Firefox Browser. Das Programm können Sie hier installieren: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/searchstatus/

Klicken Sie nach der Installation des Tools mit einem Rechtsklick auf das Symbol, das rechts unten in Ihrem Browser erscheint und wählen Sie den Punkt “Highlight No-Follow Links” aus. Wenn Sie beim Surfen im WWW nun auf Links treffen, werden NoFollow-Links markiert erscheinen.

Mythos Nr. 2: Backlinks alleine reichen aus

Ein weiterer Trugschluss ist die Annahme, Backlinks seien das einzig Wahre im SEO. Leider sieht das Google etwas anders. Laut Aussagen von Matt Cutts reichen Backlinks alleine nicht für ein gutes Ranking aus.

Das Wichtigste, so Matt Cutts, sei immer noch der Inhalt der Webseite, eine gute Webseiten-Architektur, gute Durchsuchbarkeit, Einbindung von Suchbegriffen in den Text und eine gute interne Verlinkung auf der Website.

Aus diesem Grund ist es nicht richtig, Backlinks um jeden Preis zu erzwingen. Deshalb sollte man möglichst darauf achten, dass die Backlinks eine entsprechende Qualität aufweisen, denn Quantität zahlt sich hierbei in der Regel nicht aus.

Mythos Nr. 3: Google ist nachlässig geworden

Mittlerweile denken viele, dass Google nicht so genau hinsieht und die Tricks der Internetmarketer übersieht. Matt Cutts sagt, es hätte in letzter Zeit viele Hacker gegeben, die mit fragwürdigen Methoden versucht haben, Backlinks auf fremden Seiten zu setzen.

Solche Aktivitäten würden von Google natürlich nicht geduldet und man konzentriere sich zunehmend darauf, solche Aktivitäten zu unterbinden.

Dafür gibt es ein eigenes Spam Team bei Google, das sich um solche Fälle kümmert. Früher oder später werden die Tricks also aufgedeckt, weshalb diese Strategie langfristig eher Zeitverschwendung ist.

Mythos Nr. 4: Keywords im Metatag sind entscheidend

Keywords im Metatag werden häufig ebenfalls für sehr wichtig empfunden. Google aber sieht das anders. Keywords im Metatag werden laut Matt Cutts überraschenderweise gar nicht ins Google Suchranking eingebunden.

Die Metatags stellen eigentlich nur eine Selbsteinschätzung des Betreibers einer Webseite dar. Die Meta-Discription hingegen würde eine größere Rolle spielen.

Mythos Nr. 5: Google arbeitet nur automatisch

Auch dieser Mythos ist weit verbreitet. Dabei ist aber folgendes klarzustellen: Beim Durchsuchen von Websites arbeitet Google sowohl mit Algorithmen als auch manuell. Wenn es also der Fall sein sollte, dass Spam oder andere „Verdachtsfälle“ vorkommen, so sieht sich das Google Spam-Team vor, diese Inhalte manuell zu entfernen.

Ich denke damit sind einige Unklarheiten in Bezug auf SEO geklärt ;) Viel Spaß und Erfolg weiterhin beim Optimieren Ihrer Webseite wünscht Ihnen

Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

PS: Den Originalartikel zum Beitrag finden Sie hier.

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