Was Gründer und Unternehmer von Apple lernen können

© Lars Mikloweit/Danny König / pixelio.de

17.08.2012 – Apple ist heute die wertvollste Marke der Welt und hat Unternehmen wie Google oder Coca-Cola abhängen können. Die meisten von uns sind sich darüber einig, dass Steve Jobs zu seinen Lebzeiten einen hervorragenden Job als Gründer und CEO dieses höchst erfolgreichen Unternehmens gemacht hat.

In diesem Artikel soll es nun um die Frage gehen, was Gründer vom Unternehmen Apple bzw. Steve Jobs heute noch lernen können. Ich weiß, es gibt viele Kritiker, welche sich von Apple-Produkten aus verschiedenen Gründen distanzieren wollen, doch trotzdem gehört Steve Jobs wohl zu den herausragendsten Unternehmerpersönlichkeiten der letzten Jahrzehnte.

Große Herausforderungen steigern die eigene Motivation

Steve Jobs hat sich damals keine einfache Aufgabe vorgenommen, als er sein erstes Apple Produkt entwickeln und vermarkten wollte. Doch die Herausforderung, etwas Großes zu bewirken, hat es ihm ermöglicht, immer weiterzumachen und nicht aufzugeben. Je größer die Herausforderung, desto größer die Motivation.

Design spielt eine große Rolle

Viele Experten würden behaupten, dass der Preis das entscheidende Kriterium für den Produktverkauf ist. Doch Apple hat bewiesen, dass das Design (also das Aussehen) und die Benutzerfreundlichkeit eine wesentlich größere Rolle spielt. So war es in der Vergangenheit zu sehen, wie sich die Menschen trotz des hohen Preises wie verrückt auf Apple Produkte stürzten.

Wert und Preis sind unterschiedliche Dinge

Was Steve Jobs mit seinen Produkte eindeutig bewiesen hat, ist, dass der WERT und der PREIS eines Produktes nicht das Gleiche sind. So gibt es eine sehr große Gruppe von Konsumenten, die sich mehr für den Wert eines Produktes interessieren.

Für diese Gruppe ist der Preis nebensächlich, denn wenn ein Produkt einen entscheidenden Mehrwert liefert (d. h. wenn ein Produkt/eine Dienstleistung einzigartig ist und wertvoll für den Endverbraucher ist), so rückt der Preis in den Hintergrund.

Erfolgreiche Gründer sollten ihr Produkt exzellent präsentieren können

Wer erinnert sich noch an die Präsentationen, die Steve Jobs noch zu Lebzeiten für die Vorstellung seiner neuesten Produkte gehalten hat? In blauen Jeans und einem Pullover stand er da und begeisterte das Publikum.

Genau dazu sollten alle erfolgreichen Gründer, die auch etwas verkaufen wollen oder auf der Suche nach Investoren sind, in der Lage sein. Wichtig bei einer Produktpräsentation ist die Einfachheit. Verzichten Sie dabei auf viel „Geschwafel“ und fesseln Sie Ihr Publikum mit einer bildhaften Sprache. „Spielen“ Sie mit den Emotionen Ihres Publikums und einem erfolgreichen Produktlaunch steht nichts mehr im Wege.

Gründer, die etwas bewegen wollen, folgen nicht dem Trend

Alle innovativen Geschäftsideen, die ihre Spuren hinterlassen haben, sind nicht dadurch zustande gekommen, dass einem Trend nachgegangen wurde, sondern, indem starke Persönlichkeiten über den Tellerrand hinaus blickten.

Wäre Steve Jobs vor Jahren dem damaligen Trend gefolgt, so würden wir heute wahrscheinlich immer noch keine Smartphones mit Touchscreen nutzen, zumindest nicht in dem großen Ausmaß.

Der Glaube an den Erfolg und die Vision stehen an erster Stelle

Wenn man jemanden noch vor der Gründung von Apple gefragt hätte, ob ein seltsam aussehender Computer (das war zumindest in der Anfangszeit der Fall) mit einem Apfel als Logo die Chance hätte, auf dem Markt zu bestehen, so würden die Wenigsten zustimmen.

Es war sicherlich auch keine einfache Zeit für Steve, bis er mit seinem Unternehmen die ersten Erfolge erzielen konnte. Wichtig war aber, dass er an sich und seine Produkte Glaubte.

Ähnliches trifft übrigens auch auf Microsoft-Gründer Bill Gates zu, dem wenige glauben wollten, dass der durchschnittliche Konsument zu Hause einen PC braucht.

Und was finden Sie besonders spannend am Unternehmen Apple oder Steve Jobs? Schreiben Sie uns doch einen kurzen Kommentar.

Mit besten Grüßen,
Anton Nagatkin
Content Manager Gründer.de GmbH


9 Antworten auf Was Gründer und Unternehmer von Apple lernen können

  1. Mark sagt:

    Ich denke das Steve Jobs es immer allen anderen zeigen wollte und eben daraus gewann er soviel Energie für seine Visionen und Ideen…

    Natürlich war und ist es auch immer wichtig, wie man ein Produkt der Masse vorführt…den wenn man die Gefühle und den Nerv trifft, dann hat man mit jedem Produkt gute Chancen!

  2. Jörg sagt:

    Steve Jobs hat seine eigene Sicht der Welt (bei Computern, Musik und Telefonen) zur Sicht der Welt gemacht. Die teuersten Produkte in ihren jeweiligen Bereichen geben ihm Recht. Er hat es einfach gemacht, er hat es vereinfacht. Weil einfach einfach einfacher ist und das war sein Motto: es muss einfach sein.

  3. Janet sagt:

    Der Glaube an sich selbst und an sein Unternehmen/Produkt kann viel bewirken. Wer wirklich daran glaubt und eisern an seinem Erfolg arbeitet, kann es zum Erfolg bringen!

  4. Frederic sagt:

    Schöne Zusammenfassung.
    Doch man muss natürlich auch sagen, dass vieles nicht so einfach nachzumachen ist. Sonder würde es ja jeder machen ;-)
    Jobs war ein Ausnahmetalent und man kann lediglich versuchen etwas in die Richtung zu machen, denke ich. Aber man muss es auf jeden Fall versuchen!

  5. Jasmin sagt:

    Am Anfang habe ich mich auch ziemlich gegen Apple Produkte gesperrt und dann habe ich den ersten IPod Nano geschenkt bekommen und von da an, war ich von Apple begeistert. Ich finde es einfach genial, dass man keine Bedienungsanleitung bracuht, man kommt einfach sofort zurecht mit Apple Produkten, auch wenn man ansonsten kaum ahnung von Technik hat, und dazu sehen die Apple-Produkte einfach nur genial aus.

  6. bignelly@gmx.net sagt:

    Ein Titel von den Prinzen sagt alles ” Alles nur geklaut ” Jobs hat es verstanden in den vielen jahren alles abzu kupfern und neu zu verpacken. und dann noch Patentiert. zb.2002 hat Bill Gates das Betriebssystem Windows XP Tablet PC Edition vorgestellt. Nokia hatte schon ende 1990 ein Smartphone. da wollte nur nimand diese Produkte haben. Trittbrettfahrer Jobs kam zur Rechten zeit.

  7. Frank sagt:

    Steve Jobs war einfach ein chancendenker und KEIN Problemdenker, er hat das genutzt was sich Ihm geboten hat, und genau deshalb ist apple eines der best notierten Unternehmen geworden, und das zurecht

  8. Peter sagt:

    Ich denke, dass das besondere an Steve Jobs ist, dass er immer wieder auf die Schnauze gefallen ist und immer wieder aufgestanden ist. Er hat immer wieder neu anfangen müssen und hat es jedesmal mit voller Überzeugung und Energie gemacht. Wenn er einen Entschluss gefasst hat, dann stand es für ihn fest.
    Ich denke DAS können wir alle von ihm abgucken. ;)

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