Unternehmenssoftware – Lizenzlösungen vs. Open Source
© Sara Hegewald / pixelio.de
Deshalb ist es sinnvoll, dass alle Programme, die zu einem reibungslosen Arbeitsablauf in einem Betrieb eingesetzt werden, miteinander kompatibel sind.
Sei es die Buchhaltung, Lohnabrechnung oder Warenwirtschaft – alles muss aufeinander abgestimmt werden.
Open Source Lösungen
Es gibt nahezu für jede anfallende Arbeit in einem Unternehmen ein Open Source Programm. Eine derartige Software hat den großen Vorteil, dass keine Lizenzgebühren zu entrichten sind. Dadurch werden mitunter erhebliche Kosten eingespart, die dann wieder für andere Dinge zur Verfügung stehen. Der Nachteil besteht aber darin, dass es für eine Open Source Software meistens keinen Support oder andere Unterstützungen von den Entwicklern gibt.
Der zweite Nachteil einer Open Source Lösung könnte darin bestehen, dass nicht alle Programme untereinander kompatibel sind. Das kann bedeuten, dass die anfallenden Daten mitunter mehrfach aufgenommen werden müssen. Dadurch werden wieder Arbeitskräfte gebunden und der Preisvorteil zunichtegemacht. Open Source Software eignet sich deshalb eher für Privatanwender oder kleinere Unternehmen.
Eine klare Ausnahme stellt hier jedoch die Software WordPress dar, die mittlerweile schon zur Standard Open Source Software geworden ist. WordPress wird ständig weiterentwickelt und kann daher immer auf den neusten Stand gebracht werden.
Lizenzlösungen
Für einen reibungslosen Ablauf in einem Unternehmen sind kostenpflichtige Computerprogramme in der Regel jedoch besser geeignet. Der größte Vorteil liegt darin, dass professionelle Bürosoftware Lösungen (z.B. von Lexware) eine wesentlich bessere Kompatibilität untereinander haben.
Dadurch können Daten, die einmal erfasst wurden, in den verschiedensten Anwendungen zur Verfügung stehen. Das spart sehr viel Zeit und Geld. Des Weiteren wird für Lizenzlösungen auch ein umfangreicher Support angeboten. Bei Problemen mit einer Anwendung braucht meistens nur kurz bei einer Hotline angerufen und um Hilfe gebeten werden.
Dadurch werden Probleme sehr viel schneller gelöst als durch eine lange Fehlersuche, die von den Anwendern durchgeführt werden muss. Für Lizenzlösungen werden auch ständig Updates angeboten. So können kleine Fehler, die bei der Programmierung gemacht worden sind, im Nachhinein schnell behoben werden.
Fazit
Kleinere Unternehmen, bei denen lediglich eine Kundendatenbank erstellt wird und hin und wieder eine Rechnung geschrieben werden muss, kommen mit Open Source Programmen meistens sehr gut zurecht. In größeren Unternehmen, bei denen es mehrere Computerarbeitsplätze gibt, ist eine kostenpflichtige Software in der Regel die bessere Lösung.
Und welche Software nutzen Sie für Ihr Unternehmen?
Mit besten Grüßen,
Anton Nagatkin
Content Manager Gründer.de GmbH

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Der Artikel kratzt m.E. zu stark an der Oberfläche. Open Source ist in bestimmten Bereichen überaus stark vertreten. Die Aussage “Open Source Software eignet sich deshalb eher für Privatanwender oder kleinere Unternehmen…” geht schlicht an der Realität vorbei. Gerade Linux als Server-Betriebssytem, MySQL als relationale Datenbank, und der Apache Webserver sind auch sehr großen Unternehmen weit verbtreitet. Städte wie zBsp München haben mit dem Projekt LiMux etwa 15.000 PC-Arbeitsplätze von Windows zu Linux migriert. Ebenso ist neben WordPress auch Joomla stark bei den Opensource CMS verteten. Und bei den wirklich großen Projekten, großer Unternehme oder Städte ist das freie Typo3 der Platzhirsch.
Es kommt immer darauf an, was man braucht. Es gibt sehr gute Open Source Lösungen und da die nichts kosten, kann man die ja nehmen. Oftmals kommt man aber um eine Lizenzsoftware nicht herum.
Bei mir ist eine kostenpflichtige Datenbank-Software für den Mac im Einsatz, die ich zwar schon seit vielen Jahren benutze, doch die Entwickler haben es bis heute nicht geschafft, einen Fehler zu beheben, der ein gelegentliches Abschmieren der Seite beheben. Wenn ich hier eine andere Software finde wechsle ich dort hin. Alle Opensourcelösungen, die ich benutze hatten ein solches Problem noch nie. Sicher kommt es da auf einzelne Softwareentwickler an, ob sie die Reklamation ihrer Kunden ernst nehmen oder nicht. Manche denken wohl, so wie es bei Firmen in der Offlinewelt auch manchmal der Fall ist, dass die Leute ja auf sie angewiesen sind. Auch hier war schon mancher verwundert, warum plötzlich die Kunden ausgeblieben sind.
Für mich ist hier zu sehen, welcher Menschliche Charakter hier dahinter steckt, die einen sind Idealisten und voll bei der Sache, weil sie eine Aufgabe in der Sache sehen, die anderen sind nur auf Profit aus.
Herzlichst Georg
@Georg
Ja, das kann schnell gehen. Hatte auch mal eine Software im einsatz, die man Jahresweise erweitern muss. Auf meine Anfragen und beschwerden ging man erst ein, als ich Kündigte. Und auch nur in so weit, das ich neu bezahlen soll und dann schon alles gut wird. Die Zeit in der ich die Software nicht nutzen konnte wollen se mir nicht gut schreiben. Somit ist es auf ewig ein Kunde weniger. Verarschen kann ich mich alleine, da brauch ich keine Softwarefirmen dazu.