Skip to main content

Alexander Marci

Name
Alexander Marci
Firma
FA Media UG
Anschrift
Mediapark 5, 50670 Köln
Beruf
Entrepreneur und Coach
Fachgebiete
Onlinemarketing, Internet-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing
Aktiv seit
2009
Webseiten
freedomacademy.de, flirtuniversity.de
Social Media
XING, Google+, Facebook, YouTube, Intagram, Twitter
Alexander Marci Profilbild

„Man muss Dinge halt einfach auf die Straße bringen“ – Alexander Marci im Interview mit Gründer.de

Alexander Marci ist digitaler Nomade und gründete bereits als Student sein erstes Unternehmen. Als Gründer der Freedom Academy berät er heute Menschen, die sich vom grauen Büroalltag befreien und selbst verwirklichen wollen. Wir schalteten für ein Interview mit ihm nach Rio de Janeiro und sprachen mit ihm über Unternehmerpersönlichkeiten und den Weg zu Glück und Erfolg.

Hallo Alexander, Du hast 2009 Dein erstes Unternehmen gegründet, weitere folgten seitdem. Würdest Du uns Deine aktuellsten Projekte kurz vorstellen?

Alexander Marci: Mein aktuellste Projekt ist die Freedom Academy. Dort helfe ich Menschen, die vielleicht mit ihrem Job oder der Uni unzufrieden sind und keine klassische Karriere anstreben. Ich unterstütze sie, ein Online-Business im Bereich ihrer Leidenschaft aufzubauen, das auch weitestgehend automatisiert aufgebaut wird, damit auch noch Zeit für die anderen Dinge im Leben bleibt.
Mit meinem Geschäftspartner, Horst Wenzel, habe ich auch die Flirt University gegründet, wo ich Teilhaber bin: Hier helfen wir Männern und Frauen dabei, offen auf Menschen zuzugehen. Bei diesen beiden Projekten bin ich aktuell noch involviert. Vor ein paar Jahren habe ich auch Persofoto.de gegründet. Dort geht es darum, Passbilder im Internet selbst zu machen, so dass man nicht zum Fotografen geht, sondern das Ganze einfach von zuhause aus macht.


Seit der Gründung von Persofoto.de sind sieben Jahre vergangen, würdest Du dabei heute irgendwas anders machen?

Alexander Marci: Ja, ich würde mir auf jeden Fall recht gut anschauen, mit wem ich ein Unternehmen gründe. Wenn man das mit jemanden zusammen macht, geht man über ein Unternehmen so etwas wie eine Ehe ein. Man verbringt viel Zeit zusammen und man muss schauen, dass das vor allen Dingen menschlich passt. Ich würde auch von vorne herein mehr darauf schauen, was mich eigentlich wirklich im Leben interessiert. Denn ich glaube, man hört nie auf Unternehmen zu gründen, wenn man nicht einmal das im Leben gefunden hat, was einen am allermeisten Spaß macht. Das ist bei mir jetzt der Fall: Ich bin hier gerade im Coworking Space in Rio de Janeiro und mir wurde gerade auch noch eine tolle Idee gepitcht und dann wurde gefragt: „Möchtest du das nicht in Deutschland irgendwie hochziehen?“ Und ich sagte: „Nein danke, ich bin eigentlich mit dem, was ich mache, gerade extrem glücklich.“ Und das habe ich jetzt auch erst bei meinem zweiten und dritten Unternehmen. Und ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich dafür selbst zu beobachten und dann ein paar Fragen zu stellen wie: „Stell dir vor, du hast im Lotto gewonnen und musst dich um Geld nicht mehr kümmern, womit würdest du gerne deine Zeit verbringen?“ Das gibt einem vielleicht einen Anhaltspunkt. Vielleicht ist das auch etwas, was man als Business vielleicht machen wollen würde.


Du befasst dich als Coach entsprechend viel mit Persönlichkeitsentwicklung. Würdest Du sagen, dass es eine bestimmte Unternehmerpersönlichkeit gibt?

Alexander Marci: Ja, die gibt es auf jeden Fall. Meiner Meinung nach, sind Unternehmer Menschen, die wenig Angst vorm Scheitern haben; also Menschen, die keine Angst davor haben, etwas zu tun, sondern die vor allen Dingen erst mal machen – und dann auch mit den Konsequenzen leben können. Man kann man allerdings auch lernen. Ich glaube, dass jeder in die Rolle hineinwächst.
Unternehmer sind Leute, die eine Sache praktisch angehen: Man muss Dinge halt einfach auf die Straße bringen. Die Geschwindigkeit der Umsetzung ist dabei extrem wichtig. Es ist wichtig, dass man nicht ewig Zeit mit Kleinigkeiten verschwendet, dass man die Prioritäten richtig setzt und dass man relativ schnell weiß, was einen wirklich schnell weiter bringt. Und ich glaube, dass es recht wichtig ist, dass man eine gute Menschenführung und vielleicht auch ein gewisses Charisma hat, da man als Unternehmer auch oft in den Bereich Teamführung geht. Menschen begeistern zu können ist wichtig: Es ist ein Unterschied, ob man immer nur sagt „Macht dies!“ oder „Macht das!“ oder ob man Menschen wirklich eine Vision vorlebt. Ich sage mal, es ist auch ein Unterschied, ob man jetzt ein Gabelstapler-Unternehmen aufbauen oder die Welt verändern möchte.

Alexander Marci

Und das lässt sich alles trainieren, während man im Gründungsprozess begriffen ist oder an seinen Projekten arbeitet?

Alexander Marci: Also diese Begeisterungsfähigkeit lässt sich auf jeden Fall trainieren. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Bei mir war das ein langer Weg: Ich hab‘ immer schon sehr viel mit Menschen gemacht, das hat mich auch interessiert und ich habe mich auch immer in neue Situationen begeben, wo ich neue Menschen kennengelernt habe. Irgendwann da war es bei mir einfach so, dass ich gemerkt habe: „Ja, ich weiß, wie ich Menschen begeistern kann – von mir und auch natürlich dann von meinen Produkten.“ Es ist vielleicht nicht das Schlechteste, wenn man zu Uni-Zeiten auch einer von den Leuten ist, die immer auf Partys rumgehangen haben, weil man da nämlich auch eine Menge lernt, was man später für das Unternehmer-Leben gebrauchen kann.

Du hattest damals Wirtschafts-Informatik studiert, war das auch hilfreich?

Alexander Marci: Teils teils, es war auf jeden Fall hilfreich, wie viele Dinge hilfreich sind, um ein Business zu gründen – aber auf gar keinen Fall ausschlaggebend. Heute mache ich natürlich andere Dinge und ein Wirtschafts-Informatik-Studium ist schon darauf ausgelegt, dass man in großen Unternehmen arbeitet und ein Zahnrad ist, das eine oder mehrere Aufgaben erfüllen kann und irgendwo eingesetzt wird. Aber um ein Unternehmer zu werden, braucht man viel mehr Soft Skills und die lernt man im Studium nur bedingt.


Zu Beginn Deiner Karriere hast Du auch mit der Gründerplattform der Uni Siegen, Startpunkt 57, zusammengearbeitet und bist jetzt auch beim Startplatz, einem Coworking Space, der sich selbst auch als „Start-Up-Inkubator“ bezeichnet. – Wie wichtig sind entsprechende Plattformen für Gründer Deiner Meinung nach?


Alexander Marci: Extrem wichtig! Ich glaube, dass die Menschen um einen herum, einen extrem voranbringen können. Das war für mich auch sehr früh wichtig. An der Unis Siegen hatten wir ein paar Büros gestellt bekommen, das war eine super Sache, wo viele Gründer waren. Da hat man sofort dieses Gründer-Feeling bekommen, die Leute kennengelernt und gesehen, was die für tolle Projekte machen. Man lernt am allerschnellsten, indem man mit so Leuten zu tun hat.
Man muss sich auch gar nicht bewusst sagen: „Also ich will jetzt von denen etwas abgucken“, man muss einfach nur mit ihnen Zeit verbringen. Als ich dann in Köln war, war ich zuerst im Betahaus und dann im Startplatz. Ich habe mir eigentlich immer solche Hotspots gesucht. Mittlerweile suche ich mir auch… elitärere Gruppen, also Masterminds, wo man vielleicht auch Geld bezahlt. Aber ich weiß dann, dass ich das Geld zehn mal wieder rein bekomme, weil ich einfach Leute kennenlerne, die dann als Unternehmer ein gewisses Niveau haben und, einfach gesagt, dann natürlich auch schon mehr Geld verdienen. Natürlich lernt man von denen dann was. Dort kann ich Gruppen suchen, in denen genau die Leute sitzen, die mich persönlich weiterbringen.

Gibt es einen Rat, den du Menschen, die als UnternehmerInnen den Schritt in die Selbstständigkeit tun wollen, mit auf den Weg geben würdest?

Alexander Marci: Ja, ich bin wirklich großer Fan davon, dass man gerade am Anfang Dinge wirklich einmal tut: Less consuming, more creating. Ich sage jetzt nicht, dass man keine Bücher lesen oder keine Kurse besuchen soll, aber bei vielen meiner Klienten ist es so, dass das Verhältnis von Theorie zu Praxis so ist, dass sie viel Theorie haben, aber wenig Praxis und dass sie denken, sie müssten erst mal ganz, ganz viel Theorie erlernt haben, um dann überhaupt erst anfangen zu können, beispielsweise selbst ein Business aufzubauen. Und das ist aber de facto nicht so, weil man heutzutage zu jeder Zeit Content erstellen kann! Ich kann jetzt ein Youtube-Video erstellen und sagen: „Hey, ich bin Alex, ich starte jetzt mein Business! Ich hab‘ noch keine Ahnung, ich geh‘ mit Euch den Weg zusammen!“ und das würde extrem gut ankommen. Was die meisten Leute aber machen, ist das erste Video erst zu machen oder den ersten Artikel erst zu schreiben, wenn sie sich schon ein Jahr mit der Thematik beschäftigt haben. Und deshalb sage ich: So früh wie möglich wirklich Content erstellen! Einfach was machen und dann auch Feedback bekommen. Weil man dann auch seine Angst vor Zurückweisung überwindet. Die ist eins der größten Probleme, die Angst davor, dass der Nachbar etwa sagt: „Also was machst denn du da für ’nen Mist?!“ Auf der anderen Seite ist das auch wichtig, weil man dann ins Handeln kommt und dabei viel mehr und schneller als in der Theorie lernt.

Gründer.de bedankt sich herzlich für das Interview mit Alex und hofft, von ihm bald neue Erfolgsgeschichten zu hören!

Mehr Bilder von Alexander Marci

Alex Marci
Alexander Marci Freedom Academy

Video: So wirst Du in 12 Monaten zum digitalen Nomaden! (Vortrag an der Uni Innsbruck)

Keine Fragen oder Verbesserungsvorschläge vorhanden

Du hast eine Frage oder Meinung zu dieser Person? Teile Sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

Gratis E-Book:
Die 10 wichtigsten Tipps, mit denen du Produkte im Internet verkaufst!

x