Existenzgründung ist weit mehr als nur eine gute Idee zu haben. Obwohl, was ist eigentlich eine “gute Idee”? Gefällt sie nur mir? Kann ich sie umsetzen? Gibt es einen Markt dafür? Genau hier beginnen schon die ersten Gründer zu scheitern. Um Unternehmern auf dem schwierigen Weg der Existenzgründung zu helfen, sie zu unterstützen, möchten wir euch heute etwas ganz Besonderes vorstellen: Die Gründercheckliste vom Gründerlexikon.

Dazu haben wir mit Torsten Montag, Inhaber und Chefredakteur des Gründerlexikons, ein Interview geführt. Er verrät uns, wo die größten Stolpersteine in der Existenzgründung liegen, wie die Gründercheckliste dabei hilft und worauf Gründer ganz besonders achten sollten.

Im Gespräch mit Torsten Montag

Herr Montag, stellen Sie sich und Ihr Angebot bitte kurz vor

Sehr gern. Die Gründercheckliste ist das Ergebnis aus über einem Jahr harter Arbeit. Sie ist in 5 Phasen gegliedert: Suchen, Informieren, Gründen, Führen und Auflösen. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Gründungsberater, habe ich festgestellt, dass es in vielen Fällen Sinn macht, genau in dieser Reihenfolge vorzugehen. Der Gründer wird quasi an die Hand genommen und durch mehrere hundert Einzelschritte geführt. Selbstverständlich können auch Schritte übersprungen werden, sofern sie nicht relevant sind.

Bei der Gründercheckliste handelt es sich um die größte und umfangreichste Schritt-für-Schritt-Anleitung im Internet. Daneben gibt es noch Gründerlexikon Prime, ein Magazin, mit Nachrichten für Unternehmer, und einen Ratgeber für individuelle Fragen.

Außerdem betreiben wir einen kostenfreien Gründer Chat, über den sich Existenzgründer an uns wenden können, wenn irgendwo der Schuh drückt.

Wo liegen die Vorteile des Gründerlexikon Prime?

Um Zugang zum Gründerlexikon Prime zu erhalten, zahlt der Gründer nur einmalig 9,95 Euro und kann das gesamte Angebot lebenslang nutzen. Alle Prime Inhalte werden sofort freigeschalten. Das Prime Angebot wird auch permanent ergänzt.

Prime Inhalte sind unter anderem:

  • Vorlagen, Dokumente und Muster zum Herunterladen
  • Interviews und Tipps von Experten
  • Erfahrungen aus der Praxis
  • Praxisbeispiele, zum Beispiel der Aufbau eines Online-Shops
  • E-Books, zum Beispiel “Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe”
  • Gutscheine und Partnervorteile
  • Echte Testberichte

Wer ist die Zielgruppe Ihres Angebots?

Die Gründercheckliste richtet sich nicht nur an Existenzgründer. Durch die Einteilung in die oben genannten Phasen, profitieren auch Unternehmer, die bereits im Neben- oder Hauptgewerbe tätig sind. Das Praktische ist, dass Nutzer an jeder Stelle der Checkliste einsteigen kann.

Vor allem für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Freelancer, Handwerker, Online Marketer usw. wurde die Checkliste entwickelt. Zwar wird auch die Gründung einer GmbH oder Aktiengesellschaft der Vollständigkeit halber besprochen. Doch diese Themen werden nur am Rande angeführt.

Herr Montag, verraten Sie uns doch bitte zum Schluss noch die wichtigsten Tipps für Existenzgründer!

Egal in welchem Bereich sich jemand selbstständig macht. Wichtig ist Durchhaltevermögen und dass die Gründung voller Überzeugung durchgeführt wird. Es wird nicht alles glatt laufen, doch es kommen wieder bessere Zeiten. Daher sollte sich jeder bereits im Vorfeld überprüfen, ob er als Unternehmer überhaupt geeignet ist.

Jungunternehmer sollten unbedingt darauf achten, dass auch die Familie hinter einem steht. Wenn das nicht gegeben ist, wird die Gründung scheitern. Die genannten Punkte mögen jetzt etwas banal klingen. Doch in den vielen Jahren, in denen ich Gründer begleitet habe, waren das die größten Stolpersteine.

Viele Aspekte, wie rechtliche Hürden, technische Herausforderungen, Hilfe bei der Produktentwicklung usw., kann man anderweitig wettmachen. Dabei hilft ja gerade die Gründercheckliste. Aber die Persönlichkeit kann nicht so ohne Weiteres geändert werden.

 

Herr Montag, wir bedanken uns recht herzlich bei Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!