Wer viel Zeit, Geld und Herzblut in die Erstellung seiner Internetseite gesteckt hat, ist enttäuscht, wenn seine sorgfältig recherchierten Inhalte und sauber dargestellten Produkte oder Dienstleistungen keinen Anklang finden. Grund ist fehlender Traffic. Eine Geschäftsidee kann noch so gut sein, sie ist nichts wert, wenn niemand von ihr weiß. Aus diesem Grund ist es insbesondere bei Geschäften im Internet existenziell für Traffic zu sorgen.

Viel hilft viel? Ja, wenn der Content Qualität hat, informativ ist und den Lesern einen Mehrwert bietet.

Laut DENIC sind aktuell mehr als 16 Millionen de.Domains registriert, die Zahl der com.Domains beläuft sich auf fast 126 Millionen weltweit. Und die Zahl wächst ständig an. Das Internet ist eine fruchtbare Plattform, um nebenbei oder hauptberuflich Geld zu verdienen. Besonders spannend ist es, online für ein passives Einkommen zu sorgen. Kris Stelljes gibt in einem informativen Online Video seine Erfahrungen dazu weiter und zeigt, wie jeder ein passives Einkommen aufbauen kann. Die Anleitung ist leicht verständlich und lässt sich auch von Usern befolgen, die wenig Erfahrung in diesem Bereich haben. Damit passives Einkommen über eine eigene Webseite online generiert werden kann, braucht es den bereits erwähnten Traffic.

Dieser Beitrag stellt einige Tipps mit unterschiedlich hohem Zeitaufwand vor, um für den begehrten Besucherstrom auf der Webseite zu sorgen.

Tipp 1: Content is King

Die bekannte Redewendung „Content is King“ ist immer noch gültig. Es bedeutet, dass Texte im Internet für Traffic sorgen, denn Google die in der Sekunde mehr als 40.000 Suchanfragen bewältigt, hat ganz bestimmte Algorithmen, nach denen sie die bestehenden Webseiten auflistet. Ein wichtiges Kriterium ist der Umfang Texte auf der Website. Eine Seite, die sich ständig weiterentwickelt und textlich anwächst wird besser bewertet, als eine Seite die statisch im Netz steht. Je größer und informativer eine Website aufgebaut ist, desto weiter vorne wird sie in den Suchergebnissen angezeigt. Bis auf Weiteres ist es unvermeidlich und essentiell, regelmäßig neue Beiträge zu posten, um die Seite für Google interessant und damit für die Besucher auffindbar zu machen.

Tipp 2: Trends erkennen und verwerten

Wer sich zuerst mit einem Thema beschäftigt und schneller als die anderen ist, hat die Nase vorn. Doch es ist nicht einfach, Trends aufzuspüren. Hier helfen verschiedene Tools in kostenpflichtiger und kostenfreier Form wie zum Beispiel Google Trends. Die Tools lassen sich mit Keywords füttern oder nach Themenbereichen unterteilen. Sie durchforsten Meldungen und News im Internet und liefern extrem nützliche Tipps und Hinweise auf die neuesten Nachrichten zum gewählten Thema. Anhand der Nachrichten lässt sich ein eigener Beitrag formulieren. Dieser sollte im Idealfall mit Grafiken und Statistiken angereichert werden, damit er einen besonderen Mehrwert für den Leser hat.

Tipp 3: eBook schreiben und Expertenstatus manifestieren

Wer ein Experte in seinem Bereich ist, hat viel zu sagen. Und Leser danken es, wenn Wissen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Zeitaufwendig aber wirkungsvoll ist es, ein E-Book mit echtem Mehrwert für Leser zu schreiben und dieses dann bereitzustellen. Sind die Inhalte qualitativ hochwertig, lässt sich ein E-Book anderen Webmastern aus der Produktnische anbieten, die es in vielen Fällen gerne weiterempfehlen. Auf diesem Weg lässt sich online ein Expertenstatus profilieren, der die Website nach vorne bringt und dem Betreiber Traffic beschert. Zugegeben, der Aufwand ist hoch, doch der zu erwartende Erfolg ist der Mühe wert.

Tipp 4: Listen, Tipps und Aufzählungen

Leser lieben Listen! Sie klicken vorzugsweise Beiträge an, die leicht verständlich und optisch gut aufbereitet sind. Beiträge, die Listen und Aufzählungen anbieten, ziehen erfahrungsgemäß mehr Leser an, als seitenlange Content ohne optische Untergliederung. Allein die Überschrift kann den Ausschlag geben, ob ein Leser anklickt oder weiterklickt.

Beispiel: Welcher Beitrag spricht Leser mehr an?

  1. a) Marketing im Internet – Traffic generieren
  2. b) 6 Tipps, um mehr Traffic zu generieren

Die Antwort liegt auf der Hand, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Variante b) mehr Klicks erhält, als Variante a).

Bloggen gehört zum Handwerk und ist eine aussichtsreiche Methode, um Traffic herzustellen.

Tipp 5: Social Media nutzen bei Twitter, Google+, Facebook & Co

Nicht erst seit Donald Trump ist bekannt, dass Twitter ein mächtiges Werkzeug sein kann. Die Frage ist, was über den Dienst verbreitet wird und welche Aktionen stattfinden. Mit einem Twitter Account lässt sich einiger Traffic erzeugen. Von zentraler Bedeutung ist, aktiv zu sein und sich regelmäßig an Diskussionen zu beteiligen, zu retweeten und zu favorisieren. Auf diesem Weg wird man schnell bemerkt und gewinnt Follower. Ab und zu werden Beiträge eingestreut, die Links zur eigenen Website beinhalten. Auf diesem Weg erweitert jedermann seinen Aktionsradius sammelt potentielle Neukunden ein. Das Ergebnis: Gesteigerter Traffic auf der Webseite.

Mit der richtigen App wird twittern ganz leicht und ist prinzipiell jederzeit und allerorts möglich, wo eine Datenverbindung verfügbar ist.

Tipp 6: Unternehmensverzeichnis nutzen

Die Rede ist von seriösen Unternehmensverzeichnissen, die Städte und Gemeinden bereitstellen. Oft ist es möglich, sich online kostenfrei in die Datenbank einzutragen. Nicht selten suchen Verbraucher gezielt nach bestimmten Firmen oder Dienstleistungen in einem Unternehmensverzeichnis, das sie bei Städten und Gemeinden finden. Eine solche Datenbank ist nicht nur seriös, sie ist in größeren Städten auch recht stark frequentiert und sie beschert Traffic von Usern, die echtes Interesse an einer angebotenen Dienstleistung oder an einem speziellen Produkt haben.

Insidertipp: Vorsicht vor kostenpflichtigen Datenbanken, die Traffic versprechen, aber vorab eine drei- oder vierstellige Summe als „Anzeigengebühr“ fordern. Analog zu den Gewerberegister-Vertragsfallen handelt es sich um unseriöse Plattformen, die nur an ihrem eigenen Profit interessiert sind. Clevere Gründer und Unternehmen schlagen die Offerte aus und wenden sich einer seriösen Datenbank zu.

 

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