5 Regeln für erfolgreiches E-Mail-Marketing
5.10.2012 – In unserem Blogartikel 10 Tipps für erfolgreiches Newsletter Marketing haben wir Ihnen 10 Wege gezeigt, wie Sie eine e-Mail-Kampagne richtig angehen.
Doch was nützt Ihnen eine große e-Mail-Kampagne, wenn die e-Mails bei ihren Empfängern im Spamordner laden oder ihre Empfänger verärgern?
Darum wollen wir Ihnen in diesem Blogartikel zeigen, wie Sie Ihre Mails so gestalten können, dass sie bei Ihren Empfängern ankommen und diese nicht verärgern.
1. E-Mails nicht nach Spam aussehen lassen
Viele von Ihnen haben sich bestimmt schon oft über lästige Spam-Mails beschwert.
Diese Zeichnen sich vor allem durch einen fehlerhaften HTML-Code aus und durch ein unseriöses Verhältnis von Bild- und Textteilen.
Genau hier sollten Sie drauf achten, dass Ihre Mail einen sauberen HTML-Code aufweist und das Text-Bild-Verhältnis bei Ihnen nicht unausgeglichen erscheint. Als Faustregel kann man sagen, dass Sie pro Mail nicht mehr als 2 kleine Bilder verwenden sollten, um keine unseriöse Mail an die Kontakte in Ihrer Liste zu schicken.
Des Weiteren sollte Sie keine spamverdächtigen Begriffe verwenden, sondern nur solche, die auch wirklich etwas mit Ihrem Produkt zu tun haben.
Auch sollen Sie es in Ihrer Mail nicht mit Links übertreiben, denn sonst wird Ihre Mail automatisch von jedem Spamfilter ausgeguckt. Wenn Sie dennoch eine Link integrieren wollen, so Achten Sie darauf, der HTML-Inhalt des Links idealerweise identisch mit der Absender-Domain ist.
2. Vermeiden Sie, dass e-Mails nicht geöffnet werden
Dieser Punkt stellt sich in der Realität als sehr schwierig heraus, ist aber extrem wichtig für Sie und den Erfolg Ihrer Kampagne.
Das Problem besteht darin, dass Sie vom ISP (Internetdienstanbieter) als Spam klassifiziert werden können, wenn Ihre Mails in einer hohen Anzahl nicht vom Empfänger geöffnet werden. Da Sie auf das Klickverhalten Ihrer potenziellen Kunden jedoch keinen direkten Einfluss haben, hat es sich bei Gründer.de als sehr hilfreich herausgestellt, vor gewissen Kampagnen sogenannte „Testversuche“ durchzuführen.
In diesen Testversuchen kann man sehen, welche Betreffzeile bei den Empfängern positiver angesehen werden und welche nicht.
So gesehen erhalten Sie durch diese „Testversuche“ eine statistische Wahrscheinlichkeit, mit welchem Klickverhalten Sie in Ihrer Kampagne rechnen können und ob Ihre Kampagne die Empfänger überhaupt interessiert.
3. Vermeiden Sie Beschwerden
Ab und an kommt es mal vor, dass sich Empfänger über Ihre Mails beschweren werden und Sie auffordern, keine weiteren Mails an ihre E-Mail-Adresse „X“ zu senden.
Zunächst hat diese Beschwerde für Sie keine tiefere Bedeutung, doch falls sich diese Beschwerden häufen sollten und sich die beschwerenden Empfänger an den Internetdienstanbieter wenden sollten, laufen Sie enorme Gefahr, als Spam klassifiziert zu werden.
Dieser Gefahr können Sie entgegenwirken, indem Sie direkt in Ihre Mail eine “Abmeldefunktion” integrieren.
Sinnvoll ist es, diese am Ende einer jeden Mail unterzubringen und somit dem Empfänger die Möglichkeit einräumen, selbst zu entscheiden, in wie weit er Ihre Mails erhalten möchte.
Einhergehend mit dieser Maßnahme ist auch eine gute Pflege Ihrer Mailing-Liste, da diese ohne eine gute Pflege keine Aussagekraft über die Reichweite Ihrer Kampagne geben kann.
4. Identität der E-Mail
Wenn Sie eine E-Mail-Kampagne durchführen wollen, können Sie sich sicher sein, dass der Internetdienstanbieter (ISP) als erstes Ihre Identität prüfen wird, um sicher zu stellen, dass die versendetet Mail auch von einer realen Person stammt und nicht von einem vorgetäuschten Versenden.
Dabei greifen ISP´s auf sogenannte Authentifizierungssysteme zurück wie beispielsweise „Sender Policy Framework“ (SPF).
Deshalb sollten Sie als Absender der Mails sicher gehen, dass Ihre Domain auf die Prüfungsstandards der ISP´s ausgerichtet ist.
So können Sie vermeiden, dass Ihre Mails von vorne herein als Spam klassifiziert werden.
5. Versprechen Sie dem Empfänger einen Nutzen
Viele von Ihnen werden bestimmt schon einmal eine Mail, gewollt oder ungewollt, bekommen haben mit der Betreffzeile „Hallo“ oder „News“.
Solche Mails wecken bei dem Empfänger natürlich kein Interesse und landen somit zu 99% direkt im Papierkorb.
Damit es Ihrer Mail nicht genauso geht, sollten Sie die wichtigste Aussage Ihrer Kampagne direkt in die Betreffzeile schreiben; und zwar kurz und knackig.
Suggerieren Sie beim Empfänger das Gefühl, dass er beim öffnen dieser Mail wirklich nützliche Informationen erhält und nicht ausschließlich Werbung zu einem Produkt.
Fazit:
Wenn Sie sich an diese 5, leicht umzusetzenden Tipps in Punkto E-Mail-Marketing halten, können Sie sichergehen, dass Ihre Kampagne bei den Empfängern auf fruchtbaren Boden stoßen wird und Sie nicht umgehend als „Spammer“ klassifiziert werden.
Denn das E-Mail-Marketing ist auch heute im Zeitalter von Facebook, Xing und Co. noch ein sehr wirksames Instrument wenn es darum geht, potenzielle Kunden für Ihr Produkt zu sensibilisieren.
Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Projekt Manager Gründer.de GmbH

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Wenn man möchte, das eine Mail geöffnet wird, dann muss man beim Empfänger neugierde wecken. Wenn man mal heraus hat, was seine Empfänger neugierig macht, hat man schon gewonnen.
Hinzuzufügen wäre vielleicht noch “Punkt 0″. Nämlich zunächst gewissenhaft darauf zu achten dass das gewählte E-Mail-Adressen überhaupt angeschrieben werden dürfen. (Explizite Zustimmung per Opt-In-Verfahren bzw. bei reiner Geschäftskommunikation vorheriger Kontakt oder ein anzunehmendes Interesse) Letzteres ist dabei immer noch nicht ganz unstrittig.
in diesen Kriterien liegt der Erfahrung nach die Ursache dass die beschriebenen Beschwerden von Punkt 3 explodieren.
In meinem Unternehmen mache ich es so, dass jeder E-Mail-Newsletter ein ‘editorial value’ hat, also inhaltlich auch bedeutsam ist, und nicht als Werbeplakat erkannt, sondern als ‘Magazinartikel’ erkannt wird. Somit ist es informativ, weil es über den Inhalt unserer Webseite hinaus geht. Das macht die Leute dann immer neugierig auf den nächsten Newsletter!
Das finde ich auch sehr wichtig, nicht als Spamer bewertet zu werden. Ich selbst finde es auch merkwürdig, wenn ich mich irgendwo in einen Newsletter anmelde und die Emails die geschickt werden landen im Spamordner. Das muss ja noch nichts heißen, aber es wirkt komisch.
Bitte noch mehr zum Thema Emailmarketing und weiter so gruender.de.
Vielen Dank
Marc
Ein Newsletter der nicht wirklich für den Empfänger wichtige und wertvolle News enthält wird auf die Dauer nicht erfolgreich sein. Die Qualität des Inhalts ist garnicht hoch genug zu bewerten. Wenn da nur Phrasen gedroschen werden, ist der Newsletter Spam! Und das sollte man ja vermeiden.
Wichtig ist meines Erachtens aber erstmal Schritt 0:
Man muss sich sicher sein, dass die potentiellen Werbekunden auch eingewilligt haben, dass sie solche Werbemails erhalten. Neben den rechtlichen problematiken dieses Bereichs, kommt nämlich der Kundenaufgeschlossenheit zu einer Werbemail entscheidende Bedeutung zu. Auch wenn die Idee noch so gut verpackt ist: Kunden, die keine Werbung wollen, werden die E-Mail wohl nicht öffnen!
Gut beschrieben in jedem Fall, ich finde besonders den Titel der Email besonders wichtig, nur wenn man den Nutzer neugierig macht, wird dieser die Angebotene Email auch öffnen
ich habe mal gelesen, dass es auch sinnvoll sein kann, den Abmelde-Link einmal über und einmal unter der EMail einzublenden.
Aus dem Grunde, dass viele Leser, wenn Sie “genervt” sind von dem Verteiler, nicht die ganze Email runterscrollen, um sich abzumelden, sondern lieber den Sender als Spam markieren. Hat man nun den Abmelde-Link jedoch über der eigentlichen Email, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Empfänger auf abmelden klicken, als die Email als SPAM markieren.
Hat da jemand Erfahrungen mit?!
Grüße
Chris